Hoffer, Klaus

geboren 1942 in Graz, Autor der Graz­er Gruppe aus dem Umkreis der Lit­er­aturzeitschrift Manuskripte; seine Romane und Erzäh­lun­gen weisen ihn als Vertreter der öster­re­ichis­chen exper­i­mentellen und sprachkri­tis­chen Lit­er­atur in der Nach­folge Oswald Wieners aus. Daneben ist er als Über­set­zer aus dem Englis­chen her­vor­ge­treten. 1973–1975 war er der erste Gen­er­alsekretär der Graz­er Autoren­ver­samm­lung und von 1981–1984 Ref­er­ent des Forums Stadt­park. Er erhielt u.a. 1980 den Rau­ris­er Lit­er­atur­preis und den Alfred-Döblin-Preis, 1983 den Förderung­spreis des Öster­re­ichis­chen Bun­desmin­is­teri­ums für Unter­richt und Kun­st, 1986 den Lit­er­atur­preis des Lan­des Steier­mark und 1992 den Manuskripte-Preis. Veröf­fentlichun­gen u.a.: Halb­wegs. Bei den Bieresch I (S. Fis­ch­er 1979); Der große Pot­latsch. Bei den Bieresch II (Fis­ch­er 1983); Am Mag­net­berg. Ein Frag­ment (Droschl 1982); Meth­o­d­en der Ver­wirrung (Droschl 1986); Bei den Bieresch. Prosa (Droschl 2007)