Januš, Gustav

geboren 1939 in Zell-Pfar­re/Se­le, ist der im deutschen Sprachraum am meis­ten gele­sene und besproch­ene slowenis­che Lyrik­er. Seit ger­aumer Zeit wid­met er sich ver­stärkt der Malerei. 1960 grün­det er gemein­sam mit seinem Schrift­stellerkol­le­gen Flor­jan Lipuš die kärnt­ner­slowenis­che Kul­turzeitschrift mlad­je (Nach­wuchs), mit dem Ziel, über die Gren­zen des Prov­inzial­is­mus hin­auszuge­hen, unter Beru­fung auf die selb­stre­flex­iv­en und anar­chis­chen Funk­tio­nen von Literatur.
Werke (Auswahl): Gedichte (Suhrkamp 1983), Wenn ich das Wort über­schre­ite (Res­i­denz 1988), Sre­di stavka (Dra­va 1990), Mit­ten im Satz (Res­i­denz 1991), Der Kreis ist jet­zt mein Fen­ster (Res­i­denz 1998), Mein Wort keimt auf als Bild (Wieser 2005).