Die nächsten Termine

Fran­ce­s­ca Melan­dri

Ort: Treibhaus - Keller

Moderation: Anna Rottensteiner

Francesca Melandri: Alle, außer mir. Roman. Wagenbach-Verlag 2018

Deutsche Lesung: Sara Nunius (Schauspielerin)

Der große, erfolgreiche Bestseller-Roman Alle, außer mir der römischen Autorin Francesca Melandri, erschienen im Wagenbach-Verlag: eine Familiengeschichte, ein Porträt Italiens im 20. Jahrhundert, eine Geschichte des Kolonialismus und seiner langen Schatten, die bis in die Gegenwart reichen.

Mythos 1968 – was bleibt von der Pro­test­be­we­gung?

Ort: Literaturhaus

Moderation: Gabriele Wild

Marcel Amoser & Peter Henisch im Gespräch


Peter Henisch, der heuer seinen 75. Geburtstag feierte, hat sich längst in die österreichische Gegenwartsliteratur eingeschrieben. Henisch versteht sich als „Autor mit politischem Anspruch“ und als solcher begleitet er seit über 40 Jahren kritisch und stets mit Ironie die österreichische Zeitgeschichte.
Im Diskussionsforum Montagsfrühstück im Literaturhaus am Inn wird Peter Henisch zum Thema „Mythos 1968 – was bleibt von der Protestbewegung?“ mit dem Historiker Marcel Amoser ins Gespräch kommen und u.a. danach fragen, inwiefern die Ideen und Ideale der 1968er Bewegung für die nachfolgenden Generationen noch von Bedeutung sind.

Marcel Amoser wurde 1988 in Innsbruck geboren. Er studierte Geschichte, Soziologie und Gender, Kultur und sozialer Wandel an der Universität Innsbruck. 
Derzeit promoviert er am Institut für Zeitgeschichte zu sozialen Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre in Innsbruck.

Am Abend präsentiert Peter Henisch in der Wagner´schen Buchhandlung (19:30 Uhr) seinen aktuellen Roman Siebeneinhalb Leben (Deuticke), eine politische und geistreiche Auseinandersetzung mit der Gegenwart, in der sich Peter Henisch einmal mehr als ganz großen Erzähler präsentiert.

In Kooperation mit der Wagner‘schen Buchhandlung

Peter Henisch

Ort: Wagner'sche Buchhandlung

Moderation: Gabriele Wild

Peter Henisch: Siebeneinhalb Leben. Roman. Deuticke 2018

Peter Henisch präsentiert in der Wagner´schen Buchhandlung seinen aktuellen Roman Siebeneinhalb Leben (Deuticke), eine politische und geistreiche Auseinandersetzung mit der Gegenwart, in der sich Peter Henisch einmal mehr als ganz großen Erzähler präsentiert.

Her­tha Kräft­ner 1928 bis 1951

Ort: Literaturhaus

Moderation: Dine Petrik

[Nahaufnahme]

Ein Gedenkabend mit Dine Petrik

Dine Petrik, Burgenländerin und Lyrikerin wie Kräftner, begibt sich in ihren Büchern Die Hügel nach der Flut. Was geschah wirklich mit Hertha K. (1997) und Die verfehlte Wirklichkeit (2011) auf die Spuren einer Dichterin, die lange Jahre in Vergessenheit geraten war. Zu ihren Lebzeiten stand sie am Beginn einer literarischen Laufbahn, die vielversprechend begann, aber mit dem Selbstmord der 23-jährigen Dichterin jäh endete. Das Werk, das sie hinterließ, ist schmal – Lyrik, Prosaskizzen und -fragmente, Tagebücher und Briefe. Heute gilt Kräftner als bedeutende österreichische Lyrikerin der Nachkriegszeit.

Das umfassende Werk von Dine Petrik, 1942 geboren, weist sowohl Prosa als auch Lyrik auf. Zuletzt erschien von ihr Stahlrosen zur Nacht. Strophen eines Romans. Bibliothek der Provinz 2018

Nino Hara­ti­sch­wi­li

Ort: Literaturhaus

Moderation: Anna Rottensteiner

Nino Haratischwili: Die Katze und der General. Roman. Frankfurter Verlagsanstalt 2018
Lesung und Gespräch

Der heiß erwartete neue Roman der aus Georgien stammenden Autorin, Theaterregisseurin und Dramatikerin: Die Katze und der General (Frankfurter Verlagsanstalt). In ihm spürt die Autorin den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenen Sowjetreichs aufgetan haben, und entwirft anhand der Lebensgeschichten unterschiedlicher ProtagonistInnen ein spannendes Szenario, beginnend Mitte der 1990er Jahre in einem einsamen Tal im Kaukasus.

Ralf Höl­ler

Ort: Literaturhaus

Ralf Höller: Norbert C. Kaser. hier bin ich niemand d.h. ich. Briefe aus Stord. Haymon Verlag 2018

Ralf Höller im Gespräch mit Erika Wimmer Mazohl
Lesung: Helmuth A. Häusler (Schauspieler)

„dieser brief soll ein monstrum werden eine art fortsetzungsroman“, schreibt der vor 40 Jahren verstorbene norbert c. kaser im Sommer 1970 an Christian Alton. Der gerade 23 Jahre alte Schriftsteller erlebt zu jener Zeit seine erste Schaffenskrise und hat sich auf der norwegischen Insel Stord zurückgezogen, wo er sich neuen Antrieb erhofft. Es entstehen die Briefe aus Stord, Kasers einziges längeres Prosastück, die Ralf Höller nun erstmals komplett versammelt herausgegeben hat: hier bin ich niemand d. h. ich, ist im Haymon Verlag erschienen.

Micha­el Krü­ger

Ort: Literaturhaus

Moderation: Dorothea Zanon

Michael Krüger: Vorübergehende. Roman. Haymon Verlag 2018

Lesung und Gespräch

Im Roman Vorübergehende (Haymon Verlag) trifft einer, der alles hat und doch nur die Leere kennt, auf eine, die gar nichts hat, und dennoch an Leben ungleich reicher ist. Michael Krüger schildert diese Konstellation mit der größten Lust, davon abzuschweifen. Denn wenn sein Erzähler seine Gedankenfahrt aufnimmt, bleibt keiner verschont.

Uni­ver­si­tät – von Bil­dung zu Kom­pe­tenz?!

Ort: Literaturhaus

Moderation: Martin Sexl

Hanno Millesi und Nadja Köffler im Gespräch


Sind Universitäten (insbesondere die Geisteswissenschaften) in der Gesellschaft, die sie trägt (und finanziert), verankert und helfen sie dabei, (gesellschaftliche) Probleme zu lösen? Sollen sie das überhaupt tun? Sollen Universitäten bilden oder ausbilden? Sind sie noch ein Ort der Bildung und der Freiheit von Forschung und Lehre? Waren sie es jemals? Wofür stehen Universitäten heute und wohin bewegen sie sich?

Nadja Köffler, Post-Doc am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung, verfasst Beiträge für den Wissenschaftsblog soziologieblog.hypotheses.org.

Hanno Millesi, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte in Wien und Graz und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, lehrt momentan am Institut für Sprachkunst

Erich Käst­ner: Das blaue Buch Gehei­mes Kriegs­ta­ge­buch 1941 – 1945

Ort: Literaturhaus

Vortrag von Sven Hanuschek

Seine Bücher wurden verbrannt, sein Gesamtwerk geriet auf den Index. Doch Erich Kästner, geboren 1899 in Dresden, gestorben 1974 in München, ging nicht ins Exil, sondern schrieb unter Pseudonym weiter. Sein geheimes Kriegstagebuch offenbart jetzt die widersprüchlichen Seiten seiner Existenz.
Sven Hanuschek hat in Zusammenarbeit mit Ulrich von Bülow und Silke Becker Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941-1945 herausgegeben. Ebenso erschien heuer seine Kästner-Biographie Keiner blickt dir hinter das Gesicht (Hanser).
Am Abend wird er das Leben des Autors beleuchten und dabei besonderes Augenmerk auf das Überleben in der Diktatur richten.

Sven Hanuschek, geboren 1964, ist Germanist und Publizist.

Lyrik von Erich Käst­ner

Ort: Literaturhaus

Moderation: Sven Hanuschek

[widerlesen]

III – Ein Mann gibt Auskunft

“Und immer wieder schickt ihr mir Briefe,
in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:
Herr Kästner, wo bleibt das Positive?
Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt.”


Die Wieder-Aufnahme der Reihe, in der Texte in Bezug auf die Gegenwart gegengelesen werden, startet mit der Lektüre von Gedichten von Erich Kästner, ausgewählt von Sven Hanuschek, der am Abend als Experte teilnehmen wird.
Den Textkorpus erhalten Sie nach der Anmeldung: literaturhaus@uibk.ac.at bis Montag, 3. Dezember 2018