Karl-Markus Gauß

Ort: Literaturhaus

Moderation: Ulrike Tanzer

Karl-Markus Gauß ist wieder auf Reisen gegangen, in Osteuropa und auf dem Balkan. In Moldawien, dem ärmsten Staat des Kontinents, hat er sich mit der „moldawischen Sehnsucht“ infiziert, der Sympathie für Land und Leute.

In Bulgarien erkundet er ein anderes Land als jenes, von dem uns immer wieder schlechte politische Nachrichten erreichen. Und in Zagreb entdeckt er das Wechselspiel von Erinnern und Vergessen, das die nationale Kultur von Kroatien prägt. In der Vojvodina schließlich, einst ein Europa im Kleinen, begibt er sich auf die Spur seiner donauschwäbischen Mutter. Kenntnisreich vereint Gauß Reportage, Geschichte und Autobiographie zu Reiseliteratur, wie sie kein anderer zu schreiben weiß.

Karl-Markus Gauß: Zwanzig Lewa oder tot. Vier Reisen. Zsolnay Verlag 2017

 

Gauß, Karl-Markus

gebo­ren 1954 in Salz­burg, wo er heu­te als Autor und Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift Lite­ra­tur und Kri­tik lebt. Sei­ne Bücher wur­den in vie­le Spra­chen über­setzt und oft­mals aus­ge­zeich­net, dar­un­ter mit dem Prix Charles Veil­lon, dem Vilenica-Preis, dem Georg-Dehio-Preis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Bei Zsol­nay erschie­nen zuletzt Das Ers­te, was ich sah (2013) sowie Der All­tag der Welt (2015).