Isa­bel­la Fei­mer

Ort: Literaturhaus

Moderation: Bernd Schuchter

auch meine Geschichte muss damit beginnen können, dass einmal etwas gewesen war …

In poetisch-bildhafter Sprache, die zwischen Schönheit und Grausamkeit changiert, erzählt Isabella Feimer eine Höllenfahrt durch Zeit und Raum, die beginnend mit der Renaissance in eine futuristische Welt führt. Die Menschheit hat die Grenzen des ihr bekannten Himmels überschritten, die Erde ist zu einer Nichtigkeit geworden.

Eva hat in sich Geschichten vieler Epochen und unterschiedlicher Orte versammelt. Ihre Erinnerung ist der einzige Ort, der keine Begrenzung kennt. Evas Erinnerungsfragmente fügen sich mosaikartig zu einem überbordenden Gemälde, in dem sich ihre Erlebnisse in Rom und Paris verdichten. Zwischen den antiken Ruinen Roms, die immer noch vergangene Seelen in sich tragen, wuchern Angst und Faschismus in Richtung des nahenden Krieges. Jahrzehnte später in Paris sieht sich Eva erneut mit einer Epoche der Gewalt konfrontiert, in der dem vorherrschenden Terror nur mit Anarchie und der Überschreitung einer Liebe begegnet werden kann. Doch es scheint, als hätte Eva ihren Leitstern, den Stella maris, verloren.

Infos zu Isabella Feimer.

Isabella Feimer: Stella Maris. Roman. Braumüller Verlag 2016

 

Porträt Isabella Feimer

Fei­mer, Isa­bel­la

gebo­ren 1976. Stu­di­um der Theater-, Film- und Medi­en­wis­sen­schaft, lebt als Regis­seu­rin und Schrift­stel­le­rin in Wien.