Sergej Lebedev & Alisa Ganieva

Sergej Lebedew und Alissa Ganijewa Porträt

Ort: BEI IHNEN ZU HAUSE

Vom Baltikum bis Usbekistan:
Gegenwartsliteraturen dreißig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion

 

Station 3: Russland
Lesung & Gespräch mit Sergej Lebedew und Alissa Ganijewa
ZOOM MIT VERDOLMETSCHUNG

https://zoom.us/j/96825166323?pwd=QVFSalRWNmEzRE1QZGtOUWxVVHZvZz09

ID: 968 2516 6323

Kenncode: 9e1hkL

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Alisa Ganieva, 1985 in Moskau geboren, wuchs in der Kaukasusrepublik Dagestan auf. Sie ist Redakteurin, Journalistin und Buchautorin. In ihren Texten behandelt sie immer wieder ihre dagestanische Herkunft und politische Ereignisse.
Auf Deutsch bisher erschienen sind: Die russische Mauer (Suhrkamp 2014), Eine Liebe im Kaukasus (Suhrkamp 2016) und Verletzte Gefühle (Wieser 2021).


Sergej Lebedev
wurde 1981 in Moskau geboren. Er ist Journalist und Autor. In seinen Texten beschäftigt er sich vor allem mit der sowjetisch-russischen Vergangenheit, mit der Stalin-Zeit und mit dem Erbe, das das diese besondere Zeit im zeitgenössischen Russland hinterlassen hat.
Auf Deutsch bisher erschienen sind: Der Himmel auf ihren Schultern (S. Fischer 2013), Menschen im August (S. Fischer 2015) und Kronos' Kinder (S. Fischer 2018).