Poe­sie & Revolution

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Erika Wimmer

AbschlussW:ORTE im Rahmen des Lyrik-Festivals mit Elisabeth Wandeler-Deck und Ferdinand Schmatz.

Während in den 1950er und 1960er Jahren die Lyrik der Avantgarde noch klar einen revolutionären Anspruch hatte, ist die Frage nach Poesie & Revolution heute nicht mehr so einfach zu beantworten. Der Protest scheint sich eher in anderen Formen, wie z. B. in Songs oder in Aktionen wie jenen der Punkband Pussy Riot abzuspielen. Inwiefern äußern sich Protest und Revolution heute im Gedicht? Welcher Definition folgt ein politisches Gedicht und welche Haltungen nehmen „politische“ Dichter und Dichterinnen ein? Sind die Fragen nach Ästhetik und politischer Poesie heute neu zu stellen?

 

Wandeler-Deck, Eli­sa­beth

Eli­sa­beth Wandeler-Deck, gebo­ren 1939 in Zürich, Stu­di­um der Archi­tek­tur und Sozio­lo­gie, Arbeit als Archi­tek­tin im In- und Aus­land, seit 1976 schrift­stel­le­ri­sche Tätig­keit u. a. Zusam­men­ar­beit mit Kom­po­nis­ten und Musi­kern. Publi­ka­tio­nen (Aus­wahl): Anfän­ge, Anfan­gen, gefolgt von UND (2012), ario­so – archi­ve des zukom­mens (2016, bei­de: Pas­sa­gen Verlag).

Fer­di­nand Schmatz

Fer­di­nand Schmatz, gebo­ren in Kor­neu­burg, lebt als frei­er Schrift­stel­ler in Wien, seit 2012 Lei­ter des Insti­tuts für Sprach­kunst an der Uni­ver­si­tät für ange­wand­te Kunst. Zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, zuletzt: Ernst-Jandl-Preis (2009), Publi­ka­tio­nen (Aus­wahl): Por­tie­risch. Nach­rich­ten aus dem Ber­ge in Cou­rier New (2010), das gehör­te feu­er. Orphi­sche skiz­zen. (2016, bei­de: Haymon).