Hamdam Zakirov 

Porträt Hamdam Zakirov

Ort: BEI IHNEN ZU HAUSE

Vom Baltikum bis Usbekistan:
Gegenwartsliteraturen dreißig Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion

 

Station 4: Usbekistan
Lesung & Gespräch mit Hamdam Zakirov 
ZOOM MIT VERDOLMETSCHUNG

https://zoom.us/j/98676152560?pwd=TS9pZGZGMGFUaWxkaDlMU3pUNWUrdz09

WebinarID: 986 7615 2560

Kenncode: M2pZQa

Im Jahr 2021 jährt sich der Zerfall der Sowjetunion zum 30. Mal. In einer literarischen Veranstaltungsreihe werden von Januar bis Juni 2021 Autor*innen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu Wort kommen. Sie werden in einer Kombination aus Lesung und moderiertem Gespräch Einblicke in ihre jeweiligen Länder, Regionen und Sprachen gewähren und uns eine Vielfalt dort erahnen lassen, wo 70 Jahre lang zumindest ideologisch Einheit und Einheitlichkeit als Ziel ausgegeben wurden. Autor*innen unterschiedlicher Generationen, unterschiedlicher Schreibstile und Genres werde ihre Texte präsentieren und im Gespräch darüber reflektieren, welches Erbe das Sowjetsystem hinterlassen und was sich dennoch wesentlich verändert hat. Dabei wird es nicht zuletzt auch um die Frage des Stellenwertes des Russischen, der russischsprachigen Literatur und der damit verbundenen literarischen Traditionen im jeweiligen Land heute gehen.

Nach den Stationen Belarus und Ukraine, Republik Moldau und Russland begeben wir uns weit in den Südosten der ehemaligen Sowjetunion. Mit Hamdam Zakirov als Gast steht ein spannender Lyrikabend mit einer zweisprachigen Lesung bevor, für den wir ausgewählte Gedichte vom Russischen ins Deutsche übertragen haben. Das Gespräch mit Hamdam Zakirov wird von Mascha Dabić und Mathias Althaler simultan gedolmetscht.

Eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus am Inn und Russlandzentrum der Universität Innsbruck

Organisation und Moderation: Eva Binder (Institut für Slawistik der Universität Innsbruck) und Miriam Finkelstein (Institut für Slawistik der Universität Graz) gemeinsam mit Maria Piok und Anna Rottensteiner (Literaturhaus am Inn)

    Zakirov, Hamdam  

    wurde 1966 in Rish­ton in der usbekischen Prov­inz Fer­ghana geboren. Er studierte er an den Uni­ver­sitäten in Taschkent und Fer­ghana und ist Autor und Mit­glied der soge­nan­nten Fer­ghan­er Schule, ein­er Gruppe rus­sis­chsprachiger Lyrik­er, die sich in den späten 1980er Jahren formierte. Seit 2001 lebt er in Helsin­ki, wo er neben dem Schreiben auch Kul­turver­anstal­tun­gen organ­isiert und als DJ auftritt. 2018 erschien sein Gedicht­band Doslovno (dt. Wort für Wort) in der bekan­nten Rei­he Nova­ja poez­i­ja (Neue Poe­sie) in Moskau. Seine Gedichte wur­den u. a. ins Finnis­che, Est­nis­che und Englis­che übersetzt.