Aleksandr Churgin

Ort: Literaturhaus

Moderation: Christine Engel

Studenten und Studentinnen des Instituts für Slawistik präsentieren ihre Übersetzungen von Texten des Autors Aleksandr Churgin.

Der russische Autor Aleksandr Churgin erzählt mit einem Augenzwinkern scheinbar alltägliche Begebenheiten aus dem neuen Russland und aus der Ukraine, die er pointiert zuspitzt und mitunter mit einen satirisch-phantastischen Anstrich versieht. Dabei nimmt er die Denkstrukturen seiner Figuren aufs Korn, die allzu oft noch in der sowjetischen Vergangenheit wurzeln. Inspirationen dafür findet er überall und sei es auf einer Busfahrt, die ihm zum Beispiel die Anfangssequenz für seine Erzählung Ein städtisches Objekt von strategischer Bedeutung beschert.

Aleksandr Churgin wurde 1952 in Moskau geboren. Er arbeitete lange als Tiefbauingenieur – auch nachdem er als Autor schon große Erfolge hatte. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet und seine Erzählungen erschienen nicht nur in Russland und in der Ukraine, sondern auch in Deutschland, Frankreich und Spanien. Vor einigen Jahren übersiedelte er nach Deutschland und lebt heute in Chemnitz, wo er auch die Erfahrungen seiner russischen Mitbürger literarisch verarbeitet.

Am Institut für Slawistik der Universität Innsbruck hat eine Gruppe von Studierenden mit Prof. Christine Engel einige der Kurzgeschichten Churgins in die deutsche Sprache übertragen, die an diesem Abend mit entsprechender Musik präsentiert werden. Einen passenden Ausklang findet die Lesung mit einem russischen Buffet.