Ann Cotten, Sepp Mall, Margareth Obexer

Ort: Literaturhaus

Moderation: Martin Hanni

Scheitern in der Literatur
Präsentation der Literaturzeitschrift filadrëssa

Das „Scheitern“ war schon immer ein ambivalentes, jedoch durchwegs produktives Prinzip von Literatur, von künstlerischem Schaffen überhaupt. Ihm ist die neue Ausgabe der ambitionierten Südtiroler Literaturzeitschrift filadrëssa gewidmet. Zahlreiche Autorinnen und Autoren sowie bildende Künstler haben einen Beitrag zum Thema verfasst. Unter der Moderation von Martin Hanni, der die Ausgabe kuratiert hat, lesen Margareth Obexer, Ann Cotten sowie Sepp Mall, letzterer Gedichte von Klaus Menapace.


    Obexer, Maxi

    geboren in Brix­en, The­at­er­autorin, Schrift­stel­lerin und Grün­derin des Neuen Insti­tuts für Drama­tis­ches Schreiben. Lebt in Berlin.

    www.m‑obexer.de/

    Menapace, Klaus

    geboren 1954 in Tramin, gestor­ben 1990 in Bozen. Studi­um der Geschichte und Ger­man­is­tik in Inns­bruck, Dis­ser­ta­tion über Erich Fried, Pub­lika­tio­nen von Gedicht­en in den Sturzflü­gen und im skolast.

    Mall, Sepp

    geboren 1955 in Graun/Vinschgau, lebt in Mer­an. Nach zahlre­ichen Preisen und Stipen­di­en wurde er für die Arbeit am vor­liegen­den Gedicht­band mit dem Großen Lit­er­aturstipendi­um des Lan­des Tirol unter­stützt. Zulet­zt erschienen von ihm der Gedicht­band Schläft ein Lied. Gedichte (2014) und der Roman Hoch über allem (2017, bei­de bei Haymon).

    Cotten, Ann

    geboren 1982 in Ames, Iowa (USA), lebt als freie Autorin in Berlin. Teil­nahme an Poet­ry Slams, Veröf­fentlichun­gen von Lyrik und Prosa, zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen, u. a. Wil­helm-Lehmann-Preis (2014). Pub­lika­tio­nen zulet­zt: Helm aus Phlox. Zur The­o­rie des schlecht­en Werkzeugs (zusam­men mit Daniel Falb, Hen­drick Jack­son, Stef­fen Popp und Moni­ka Rinck, 2011, Merve Ver­lag), Der schaud­ernde Fäch­er (2013, Suhrkamp), Hauptwerk. Soft­soft­porn (2013, Ostheim / Rhön).