Veranstaltungen 1999

Gelb, Weiß, Schwarz, Rot

Ort: Literaturhaus am Inn

Eine (Keller-)Theater-Diskussion.

Eintritt frei.

Am Podium diskutieren die RegisseurInnen Johannes Hoflehner und Heidelinde Leutgöb, die Regisseurin und Intendantin Evelyn Fröhlich, die SchauspielerInnen Walter Anyanwu und Daniela Kong und ein Diskussionsleiter.

    Karl Lubomirski

    Ort: Literaturhaus am Inn

    Moderation: Ursula Strohal

    Eintritt frei.

    Liebe und Einsamkeit, der Mensch in Konfrontation mit einer göttlich durchwehten Natur, das Leben als Weg zum Tod, Auseinandersetzung mit modernen Wissenschaften – das sind die Themen des Lyrikers Karl Lubomirksi. Seine Gedichte sind knapp und der Versuch der sprachlichen Konzentration entspricht dem Wunsch nach gedanklicher Zuspitzung. „Wie ein einzelner Gongschlag einen großen Nachhall hat, erzeugen diese sparsamen Gedichte einen Raum von Assoziationen um sich.“ (Sylvia M. Patsch)

    Zur Lyrik Karl Lubomirskis vgl. das Kleine Inn-Lesebuch!

      Turrini liest Turrini

      Ort: Leo-Kino

      Moderation: Peter Turrini

      Eintritt frei.

      Peter Turrini ist seit den 70er Jahren vor allem als provokativer Autor von Theaterstücken (z.B. Rozznjogd, 1973; Die Minderleister, 1988; Alpenglühen, 1992; Die Liebe in Madagaskar, 1997) oder Fernsehserien (Die Alpensaga, gemeinsam mit Wilhelm Pevny, orf 1994) bekannt. Er ist jedoch auch Lyriker (z.B. Im Namen der Liebe, 1993), und, seit 1998, ebenso anerkannter Prosaautor. In seiner Novelle Die Verhaftung des Johann Nepomuk Nestroy (München: Luchterhand) beschäftigt er sich mit Theater, Possen und Politik und einer Tradition der österreichischen Literatur, in der er selbst zu sehen ist. Peter Turrini liest aus seinen Werken einen Querschnitt.

        Ich an Dich – eine Lesung aus Briefen

        Ort: Literaturhaus am Inn

        Mit Eleonore Bürcher und Günther Lieder.
        Eintritt frei.

        Liebesbriefe, offene Briefe, Geschäftsbriefe, ... Briefe werden an sich als etwas Privates betrachtet, als Mittel, einander über Distanz Nachrichten zukommen zu lassen. Aber Briefe können ihr Medium zu einem öffentlichen machen; sie können reine Zweckmitteilungen enthalten oder auch literarische Texte sein. Berühmte SchriftstellerInnen schrieben manchmal ihre Briefe bereits im Hinblick auf eine Veröffentlichung des Briefwechsels nach dem Tode. Briefe von DichterInnen geben Einblick in deren Lebens- und Arbeitswelt, man denke nur an die Korrespondenz mit Verlagen und VerlegerInnen.

          Ausstellungseröffnung 1948 — 1998, Droits de l’homme – Menschenrechte

          Ort: Literaturhaus am Inn

          Eintritt frei.

          1948, vor mehr als fünfzig Jahren, wurden die Menschenrechte deklariert. Die Ausstellung – anläßlich des Jubiläums von der „Association pour la Diffusion de la Pensée Française“ zusammengestellt – beschreibt die Bedingungen der Ausarbeitung in ihrem historischen Zusammenhang; die deklarierten Rechte werden, nach Themen geordnet, vorgestellt; aktuelle Probleme der internationalen Gesetzgebung und Rechtsentwicklung und der Verteidigung der Menschenrechte werden diskutiert.

            Arno Geiger

            Ort: Literaturhaus am Inn

            Irrlichterloh (Hanser).
            Eintritt frei.

            Nun hat er sein zweites Buch herausgebracht, den wunderbar abgedrehten Liebesroman voll Witz, drive und lodernde Phantasie Irrlichterloh. Darin befinden sich fünf junge Leute auf einer rasanten Jagd durch Großstadt- und Provinzlandschaften, fünf Menschen, die sich im ständigen Gefühl des Betrogenseins selbst betrügen. Irrlichterloh ist ein zorniges, manchmal trauriges Lied der Verlorenheit und des Erwachsenwerdens. Für alle, die Qualität schätzen, Spaß jedoch nicht verachten.

              Lilian Faschinger

              Ort: Literaturhaus am Inn

              Wiener Passion (Kiepenheuer & Witsch)
              Eintritt frei.

              In drei Ich-Stimmen erzählt Lilian Faschinger eine Geschichte von Leiden und Aufbegehren. Die Sängerin Magnolia Brown entdeckt in der Truhe ihrer Tante den Lebensbericht der zum Tode verurteilten Mörderin Rosa Havelka, die im Wien der Jahrhundertwende als Dienstmädchen gearbeitet hat. Ihre tragische Geschichte ist eine Passion, ein Lied vom schändlichen Ausgenutztwerden und vom unaufhaltsamen Niedergang, das im Leben der Magnolia Brown und ihres Gesanglehrers Joseph Horvath widerhallt.

              Intelligent, episodenreich, sehr komisch und von Anfang bis Ende: Musik.

                Erich Kästner-Abend

                Ort: Literaturhaus am Inn

                Moderation: Michael Klein

                Eine Nachlese von Michael Klein zum hundertsten Geburtstag des Autors.
                Eintritt frei.

                Am 23. Februar dieses Jahres wäre Erich Kästner 100 Jahre alt geworden. Wer kennte ihn nicht, den international geschätzten, ja geliebten Erfinder von Emil und die Dedektive, Pünktchen und Anton oder Das doppelte Lottchen?