Veranstaltungen 2011

Han­no Millesi

Ort: Literaturhaus

Präsentation des Luftschacht Verlags
Einführung, Präsentation: Bianca Jenewein
Gespräch: Alejandro Boucabeille, Cornelia Müller

Stefan Buchberger und Jürgen Lagger betrachten die Geschichte ihres Luftschacht Verlags als relativ kurz und doch haben sie sich seit der Gründung 2001 einen Namen am deutschsprachigen Buchmarkt gemacht. Ihr erstes Programm erschien 2003, seither bieten sie ein vielfältig ansprechendes literarisches Spektrum. Im selbst bezeichneten Publikumsverlag erscheinen vorwiegend deutschsprachige Belletristik, aber auch Übersetzungen, Kinderbücher für das Vorlese- bis frühe Lesealter und Comicbücher. Bekannt wurde der Verlag u. a. durch die Jury- und Verlegertätigkeiten im Literaturwettbewerb für NachwuchsautorInnen Wortlaut des österreichischen Radiosenders fm4.

Hanno Millesi, der den Ruf als unverwechselbare Stimme der jüngeren AutorInnengeneration (Frankfurter Allgemeine Zeitung) genießt, wurde erst vor kurzem im Rahmen der Buch Wien mit dem Exil-Literaturpreis 2010 ausgezeichnet. Er gilt als einer der bekanntesten Autoren des Luftschacht Verlags. In seinem neuesten Buch Das innere und das äußere Sonnensystem versammeln sich Kurzgeschichten über das Schreiben und die Literatur, über Kunst an und für sich.

Millesi, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Heute lebt er dort als freier Schriftsteller.

Hanno Millesi: Das innere und das äußere Sonnensystem. Roman. Luftschacht Verlag, 2010

Wirt­schaft am Wendepunkt

Ort: Literaturhaus

Moderation: Herbert Salzmann

Unter der Gesprächsleitung von Herbert Salzmann (Unternehmens- und Organisationsberater sowie Literaturwissenschaftler) diskutieren der Schriftsteller und Unternehmer Ernst-Wilhelm Händler und der Wirtschaftswissenschaftler Ekkehard Kappler (Leiter des Instituts für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck, Abteilungsleiter für Controlling und Organisationskultur).  

Bei diesem Montagsfrühstück soll die Art und Weise, wie wir Wirtschaft betreiben, diskutiert und die Frage aufgeworfen werden, welchen Stellenwert die vorherrschende Form des kapitalistischen Wirtschaftens in unserem Handeln und auch Denken einnimmt und ob diese Form langfristig überhaupt (noch) Sinn macht. Diese Form scheint so selbstverständlich geworden zu sein, dass wir nur selten die Frage stellen, ob sie noch gesamtgesellschaftlich vertretbar ist bzw. ob sie es je war. Im Montagsfrühstück sollen zum einen alternative Formen des Wirtschaftens thematisiert werden, die – jenseits von sozialromantischen Vorstellungen – denkbar sind; zum anderen könnten auch Möglichkeiten ins Spiel gebracht werden, wie tief sitzende Überzeugungen von Menschen und kaum steuerbar erscheinende Strukturen gesellschaftlichen (ökonomischen, politischen) Seins und Agierens hinterfragt oder gar verändert werden können. Dass Kunst und Literatur bei der Reflexion und Veränderung von solchen Überzeugungen eine Rolle spielen oder spielen könnten, scheint uns evident.


Ernst-Wilhelm Händ­ler

Ort: Literaturhaus

Moderation: Anna Rottensteiner

Ernst-Wilhelm Händler wurde 1953 in Regensburg geboren. Nachdem er in München Wirtschaftswissenschaften und Philosophie studiert hatte, übernahm er als Geschäftsführer die familieneigene Leichtmetallfirma bei Regensburg. In seinen Romanen setzt er sich mit dem kapitalistischen System und dessen Einfluss und Verführungskraft auf den Menschen auseinander. Er entwirft fiktive Szenarien der westeuropäischen Realität, konstruiert von Roman zu Roman fortschreitend das Gebäude der Gesellschaft und deren Funktionieren.

„Händler ist nicht nur ein brillanter Romancier, sondern auch selbständiger Unternehmer und kennt sich aus. Wo die klassische Mikroökonomie aufhört, fängt Händler erst richtig an. Der Autor eröffnet die erschütternde Bilanz der Gefühlsökonomie in den Führungsetagen. Mit Proust’scher Präzision zeichnet er die psychischen Kollateralschäden des wirtschaftlichen Handelns bis in die feinsten Verästelungen nach. Fühlen und Denken seiner Personen ist vom unbedingten Willen zur Macht durchdrungen.“ (Stephan Maus zu Händlers Roman Wenn wir sterben, NZZ)

Der Autor publiziert seit 1995 in der Deutschen Verlagsanstalt. Zuletzt erschienen die Romane Wenn wir sterben. (2002), Die Frau des Schriftstellers. (2006), Welt aus Glas. (2009).

Mur­ray Hall

Ort: Literaturhaus

Vortrag: Die „Führerbibliothek“ – Anmerkungen zu ihrer Geschichte

Als Adolf Hitler Anfang April 1938  seiner „Patenstadt“ Linz an der Donau einen Besuch abstattete und dabei das Landesmuseum aufsuchte, war er voller Ideen über die Neugestaltung der Stadt. Linz sollte Standort eines weitläufigen Museumskomplexes, des zu erbauenden „Führermuseums“, werden. Als Teil dieser Planung sollte auch eine „Adolf-Hitler-Bibliothek“ bzw. die „Führerbibliothek“ in unmittelbarer Nähe gebaut werden. Entstehen sollte keine kunstwissenschaftliche Fachbibliothek, auch keine NS-Fachbibliothek, sondern einerseits eine wissenschaftliche Stadtbibliothek, anderseits eine universell repräsentative Landesbibliothek. Die Bändezahl – eine Million Bücher – legte Hitler höchstpersönlich fest, diese sollten auf sieben Stockwerke verteilt werden. Die Partei-Kanzlei in München begann mit dem Sammeln, vornehmlich aus geschlossenen Bibliotheken und geraubten Bücherbeständen. In Folge der Kriegsereignisse wurde im idyllischen Grundlsee eine Ausweichstelle gesucht und gefunden. Von Mitte 1943 bis zum Kriegsende war die „Füh-
rerbibliothek“ in der Villa Castiglioni zu Hause. Eine der fleißigsten Bücherlieferanten war die Nationalbibliothek in Wien. Sie sollte auch nach Ende des Dritten Reichs bei der Auflösung der „Führerbibliothek“ eine maßgebliche Rolle spielen.

Murray Hall, geboren 1947 in Winnipeg, Manitoba, Kanada. Studium der Germanistik, Romanistik und Anglistik, seit 2000 außerordentlicher Univ.-Prof. am Institut für Germanistik in Wien. Forschungsschwerpunkte: Literatur der Zwischenkriegszeit, Nachlässe, Buchhandels- und Verlagsgeschichte, Bibliotheksgeschichte in der NS-Zeit. Mitbegründer und Obmann des Vereins „Gesellschaft für Buchforschung in Österreich“. Aktuelles Projekt: Die Geschichte der deutschsprachigen literarischen Verlage in den böhmischen Ländern 1919–1945.

Bar­ba­ra Aschen­wald und Doro­thee Elmiger

Ort: Literaturhaus

Zwei Autorinnen, die im Jahr 2010 für ihre Debüts ausgezeichnet wurden, lesen aus ihren Werken.

Barbara Aschenwald: Leichten Herzens. Erzählungen. Skarabaeus 2010
Dorothee Elmiger: Einladung an die Waghalsigen. Roman. DuMont 2010

Nor­bert Gstrein

Ort: Literaturhaus

Moderation: Johann Holzner

Wer liebt, will den anderen ganz. Aber kann man ihn zum persönlichen Eigentum machen, bis über den Tod hinaus? Kann eine Frau behaupten, die ganze Wahrheit über ihren Mann zu wissen? Und liegt diese nicht immer irgendwo zwischen Wirklichkeit und Fiktion?

Nirgends ist die Welt so klein wie in Wien. Jeder spricht über jeden, jeder schreibt über jeden. Einen Verleger wie Heinrich Glück kann es nur dort geben: Über vier experimentierfreudige Lyrikerinnen und eine katholische Mystikerin mit esoterischem Einschlag ist er nicht weit hinausgekommen. Dann aber taucht mit der exzentrischen Dagmar eine junge Frau auf, die seinem Leben eine andere Bedeutung geben will. Er läßt sich scheiden, um mit ihr seine letzten Jahre zu verbringen, aber sie ergreift nur immer ausschließlicher Besitz von seiner Existenz. Als er stirbt, soll er endgültig ihr Eigentum werden: Sie schreibt ein Buch über seinen Tod. Doch da zerbricht das prekäre Gleichgewicht: Der langjährige Verlagslektor weigert sich, das Buch zu publizieren. Er beschließt, Dagmars Wahrheit seine eigene Version entgegenzusetzen.
In einem ironischen, brillanten Vexierspiel zeichnet Norbert
Gstrein das Porträt einer Frau, die nur an eine Wahrheit glauben will: ihre eigene. Dabei stellt er die große Frage: Was soll das sein, die ganze Wahrheit über einen Menschen? Die Antwort wird eine Inszenierung der Macht.

Norbert Gstrein, geboren 1961, debütierte 1988 mit der Erzählung Einer (Suhrkamp). Es folgten zahlreiche Publikationen, zuletzt der Roman Das Handwerk des Tötens. (Suhrkamp 2003), Wem gehört eine Geschichte? Fakten, Fiktionen und ein Beweismittel gegen alle Wahrscheinlichkeit des wirklichen Lebens. (Suhrkamp 2004), Die Winter im Süden. Roman (Hanser 2008). Unter den zahlreichen Auszeichnungen seien der Alfred-Döblin-Preis sowie der Uwe-Johnson-Preis erwähnt. Gstrein lebt zur Zeit als freier Schrifsteller in Hamburg.

Norbert Gstrein: Die ganze Wahrheit. Roman. Hanser 2010

Tho­mas Bern­hard: Der Wahr­heit auf der Spur

Ort: Literaturhaus

Moderation: Martin Huber

Reden, Leserbriefe, Interviews, Feuilletons
Lesung: Klaus Rohrmoser

Wenn Thomas Bernhard sich öffentlich äußert, drängt sich der Eindruck auf, er verhalte sich genauso wie die Hauptpersonen in seinen Romanen und Theaterstücken: Da wird die Welt zum Katastrophenroman und zum sinnlosen Schauspiel, in dem Bornierte und Böswillige, Nichtwisser und Nichtkönner agieren, die es in gerechtem Zorn und kunstvoller Übertreibung anzuklagen und zu verurteilen gilt. Vorher werden sie aber, Höchststrafe, der Lächerlichkeit überführt.
Deshalb konnte es nicht ausbleiben, dass Bernhards Interventionen ständig von Skandalen begleitet sind: Eine frühe Kritik am Spielplan trägt ihm einen Prozess des Intendanten ein, die Dankesrede bei einer Preisverleihung mündet in der Absage einer weiteren Preisverleihung, eine Rezension läßt einen Minister nach dem Sendeverbot eines Bernhard-Porträts rufen, ein Interview erregt Politiker und Journalisten gleichermaßen.

Der Abend zeigt den „öffentlichen Bernhard“: Martin Huber, Mitherausgeber von Der Wahrheit auf der Spur – Die öffentlichen Auftritte. (Suhrkamp 2010), wird den Band vorstellen, der, in chronologischer Reihenfolge, Bernhards gewichtige journalistische Arbeiten, seine Leserbriefe, seine öffentlichen Erklärungen sowie die folgenreichen Interviews enthält. Es wird nachvollziehbar, wie Bernhard von der Öffentlichkeit gesehen werden möchte, wie er mit ihr spielt, wie er sie für seine Zwecke benutzt, Skandale inszeniert – und gleichzeitig seine Vorlieben, seine Sympathien, seine Vorbilder preist.

Martin Huber, Leiter des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden, Herausgeber zahlreicher Bände aus dem literarischen Nachlass Thomas Bernhards.

Klaus Rohrmoser, Schauspieler, Schauspielleiter am Tiroler Landestheater. Brachte zuletzt Thomas Bernhards Heldenplatz in einer viel beachteten Inszenierung zur Aufführung.

Thomas Bernhard: Der Wahrheit auf der Spur – Die öffentlichen Auftritte. Herausgegeben von Wolfram Bayer, Raimund Fellinger und Martin Huber. Suhrkamp Verlag 2010

Maria Koch&Elisabeth Mehl­mann, Gerald Kur­do­g­lu Nitsche&Roman Santeler

Ort: Literaturhaus

An der Jazzgitarre: Michael Santeler

Wortraum Oberland: Am Abend kommen unterschiedlichste Stimmen zu Wort, die sich auf je eigene Weise mit der Thematik von Fremdheit und Vertrautheit, Anpassung und Widerstand auseinandersetzen.

Roman Santeler, geboren 1949 in Schlitters, lebt in Telfs. Er wird aus seinen Landecker Heften lesen. Das Schweigen, die Erfahrung der Beklemmung, die Sehnsucht nach Weitung und Wärme – all dies ist in seinen Texten spürbar, aber auch um sanftere, hellere Nuancen erweitert. Seine Gedichte: „karg, spitz, ein Hammerschlag der Existenz“. (Helmuth Schönauer) Publikationen: Atlantis. Gedichte (1997), Anno Domini MM. Gedichte (2000), Landecker Hefte. Gedichte (2010, alle: Raetia)

Elisabeth Mehlmann und Maria Koch lesen aus der Anthologie erinnerte gegenwarten. frauengeschichte(n) zwischen anpassung und widerstand, die „Wortraum“, die Plattform für Oberländer Autorinnen und Autoren, herausgegeben hat. In ihr stehen dialektale und schriftsprachliche Texte nebeneinander, Lyrik ist gleichermaßen präsent wie Prosatexte, in denen den Leben von Frauen im ländlichen Raum nachgespürt wird.

Maria Koch, geboren 1961, lebt in Gschwent bei Obsteig. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kurzdramen und experimentelle Texte in Dialekt und Standardsprache.

Elisabeth Mehlmann, geboren 1957, lebt in Imst. Verfasst vor allem Lyrik.

Gerald Kurdog˘lu Nitsche, geboren 1941, Autor, Galerist und Herausgeber mit dem Schwerpunkt Minderheitenliteratur, zwischen Landeck und Istanbul lebend, liest aus Orge Georwell: 2084. Aufzeichnungen aus 2001 Nacht. Protokoll der laufenden Ereignisse (EYE, Verlag für die Literatur der Wenigerheiten 2010). Die freie, literarische Rede Nitsches, zwischen Märchen und Sachbuch mit satirischem Unterton und Galgenhumor, lässt trotz weltweiter Krisen, grassierender Zukunftsängste, einer Fast-Weltuntergangsstimmung, die Zukunft in nicht ganz so düsterem Licht erscheinen.

Karl-Markus Gauß und Klaus Zeyringer

Ort: Die Bäckerei Kulturbackstube Dreiheiligenstraße 21 a

Moderation: Robert Renk, Klaus Zeyringer

Eröffnungsabend
DAS FREMDE ZUHAUS

Der Literaturwissenschaftler Klaus Zeyringer führt mit Karl-Markus Gauß ein Gespräch über dessen Leben und Werk. Gauß liest ausgewählte Texte aus seinem umfangreichen Oeuvre, unter anderem aus dem zuletzt erschienenen Buch Im Wald der Metropolen (Zsolnay 2010).

Das Schreiben über vergessene Schriftsteller, über randständige Sprachgemeinschaften mitten in Europa, scharfzüngige Kommentare, wegweisende Kritiken, Journale; viele literarische Genres stehen Karl-Markus Gauß zur Verfügung, und mit leichter Hand hebt er sie in eigenständigen literarischen Formen auf. Sein Schreiben ist in hohem Maße von Reflexion und Selbstreflexion getragen, von Wachsamkeit und Widerständigkeit – gegen Denkgewohnheiten in jeder Richtung. Wie kein anderer versteht es der Schriftsteller, Weltgeschichte und private Geschichte, das scheinbar Entlegene und das vermeintlich ganz Nahe auf verblüffende Weise zusammenzusehen, Verbindungen zu entdecken, wo sie niemand vermuten würde. Was daraus erwächst und dem gleichermaßen zugrunde liegt, ist das Ethos eines Schriftstellers im genuinsten Sinn des Wortes, der „einzig schreibend so klug, empfindlich, unbestechlich, mutig, einsichtig ist, wie er sein kann und sein will“. (Karl-Markus Gauß: Mit mir, ohne mich. Ein Journal. Zsolnay 2002).

Karl-Markus Gauß, Dze­vad Karaha­san, Chris­ti­an Thanhäuser

Ort: Literaturhaus

Moderation: Anton Thuswaldner

Im Schwerpunkt:
DAS FREMDE ZUHAUS
Annäherungen an Karl-Markus Gauß

Ausstellungseröffnung, Verlagspräsentation, Lesung

Die Verbindungen zwischen Karl-Markus Gauß, Dževad Karahasan und Christian Thanhäuser sind vielfältige. So haben Gauß, unermüdlicher Chronist Süd- und Osteuropas, und der Künstler und Verleger Christian Thanhäuser die Donau erkundet. Während Thanhäuser dem Lauf des Flusses mit einer Vielzahl an Zeichnungen und Holzschnitten ein komplexes Bild verleiht, erzählt Gauß von Menschen (oftmals Schriftstellerinnen und Schriftsteller), Orten und deren Geschichten. Daraus ging das Buch Die Donau hinab (Haymon 2009) hervor.

Im Literaturhaus am Inn werden die Zeichnungen und Holzschnitte Thanhäusers ausgestellt und sein Verlag, die Edition Thanhäuser, präsentiert. „Holzschneider, Silbenstecher, Bucherfinder“, so nennt Gauß seinen Freund, der 1989 in Ottensheim, angeregt von H. C. Artmann, eine eigene, aus dem Holzschnitt heraus entwickelte Handpressenwerkstatt eröffnete. In seinem Verlag, in dem seit 1995 zusätzlich die grenzüberschreitende, zum Teil zweisprachig angelegte Buchreihe RanitzDrucke verlegt werden, finden sich bibliophil gestaltete Bücher von chinesischen, albanischen, ukrainischen, slowenischen, kroatischen, litauischen und rumänischen Autorinnen und Autoren, und eben auch von Karl-Markus Gauß ( Vom Abkratzen. Zwei Dichter).

Dževad Karahasan, der große bosnische Schriftsteller, ist Gauß und Thanhäuser in gemeinsamer Tätigkeit und Freundschaft verbunden. Am Abend wird er aus dem Prosaband Berichte aus der dunklen Welt (2007, Suhrkamp) lesen. Der Literaturkritiker Anton Thuswaldner wird mit Gauß, Thanhäuser und Karahasan ein Gespräch führen.

Dauer der Ausstellung
Freitag, 4. März  – Freitag, 15. April 2011, Mo – Fr 9– 16 Uhr
sowie zu den Abendveranstaltungen desLiteraturhauses