Theater – wohin?

Ort: TREIBHAUS-CAFÉ, Angerzellgasse 8

Moderation: Maria Piok

[Montagsfrühstück. Forum für strategische Langsamkeit] 

Elena Messner & Tamara Burghart im Gespräch

 

Für die Kultur ist kein Geld mehr da! Die Krise einer Großbank hat sämtliche Landesmittel aufgebraucht, der Traum vom Wachstum liegt in Trümmern, und mit ihm der Kulturbetrieb. Mehrere arbeitslos gewordene Künstler ziehen kurzerhand in eine leer stehende Industriehalle und vereinigen sich zum Theater auf Lager. Was Elena Messner in ihrem  neuen Roman Nebelmaschine (Editon Atelier 2020) anhand einer fiktiven Geschichte aufrollt, wurde vor wenigen Monaten für viele Kunst- und Theaterschaffende erschütternde Realität. Doch auch hier tat sich einiges… In einem Gespräch zwischen der Autorin Elena Messner und der Theaterschaffenden Tamara Burghart soll ausgelotet werden, inwiefern Krisen gerade im künstlerischen Bereich immer auch Chancen beinhalten, und gerade in Krisenzeiten politische Kunst und investigatives Theater enorme gesellschaftliche Bedeutung erhalten.

E‑mail zur Anmeldung: Literaturhaus@uibk.ac.at

 

Burghart, Tamara

geboren 1984 in Kitzbühel. Schaus­pielaus­bil­dung an der Schaus­pielschule Sach­ers Inns­bruck. Diverse Film- und The­ater­rollen in Tirol, am Tirol­er Lan­desthe­ater, bei den Tirol­er Volkss­chaus­pie­len in Telfs, im BRUX / Freies The­ater Inns­bruck. Gemein­sam mit Michaela Senn Lei­t­erin des The­ater­vere­ins trieb­w­erk 7, Mit­be­grün­derin des The­ater­vere­ins Die Volk­skan­tine.

Messner, Elena

geboren 1983 in Kla­gen­furt, aufgewach­sen in Ljubl­jana und Salzburg, Studi­um der Kom­para­tis­tik und Kul­tur­wis­senschaften in Wien und Aix-en-Provence. Sie ist als Lehrende und Kul­tur­wis­senschaft­lerin tätig, schreibt Prosa, Essays und The­ater­texte. Zulet­zt erschienen von ihr die Romane  Das lange Echo (2014) und In die Tran­sit­zone (2016, bei­de Edi­tion Ate­lier).