Feli­ci­tas Hop­pe Poetik-Vorlesung

Ort: Literaturhaus

Geistesgegenwart

"GEISTESGEGENWART, sagt mein alter Brockhaus, sei Besonnenheit und rasche Entschlusskraft. Und ich füge hinzu, sie meint weder Zeitgeist noch Zeitgenossenschaft, sondern jene seltene Wachheit, die uns instand setzt, alles, was uns betrifft, sei es nun Teil der Gegenwart, der Vergangenheit oder der Zukunft, miteinander in ein produktives Verhältnis zu setzen." (Felicitas Hoppe)

Und wie geht das in der Literatur? Felicitas Hoppe spricht über Geister der Gegenwart und der Vergangenheit, über die Unmöglichkeit des Historischen Romans und über den zweifelhaften Begriff der Gegenwartsliteratur. Und nicht zuletzt über den großen Wunsch zu handeln und das Eingesperrtsein im Erzählen darüber. Die Autorin hält sich im Mai als Writer in Residence auf Einladung der Philologisch Kulturwissenschaftlichen Fakultät der
Leopold-Franzens-Universität und der Stadt in Innsbruck auf. Näheres zu den weiteren Veranstaltungen mit Felicitas Hoppe finden Sie unter: www.uibk.ac.at/writer-in-residence

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tagung
"Felicitas Hoppe im Kontext der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur"
vom 22. bis 24. Mai, durchgeführt vom Innsbrucker Zeitungsarchiv www.uibk.ac.at/iza

Hop­pe, Feli­ci­tas

gebo­ren 1960 in Hameln, lebt als freie Schrift­stel­le­rin in Ber­lin. 1996 erschien ihr Debüt Pick­nick der Fri­seu­re (1999) nach einer Welt­rei­se auf einem Fracht­schiff, folg­te der Roman Piga­fetta (2003) Para­die­se, Über­see und 2004 Ver­bre­cher und Ver­sa­ger. Für ihr Werk wur­de Feli­ci­tas Hop­pe mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net, u.a. mit dem Aspekte-Literaturpreis (1996), dem Ernst-Willner-Preis im Bachmann-Literaturwettbewerb (1996), zuletzt mit dem Brü­der Grimm-Preis (2005).