Ilse Aichinger und Monika Helfer

Ort: Literaturhaus

Ein Klassiker des Hörspiels, Ilse Aichingers Knöpfe, zum Wiederhören mit einem einführenden Essay der Schriftstellerin Monika Helfer.

Eintritt frei.

Eine der wichtigsten Autorinnen der österreichischen Literatur, Ilse Aichinger (geb. 1921 in Wien), vielfach preisgekrönte Autorin von Romanen, Erzählungen und Hörspielen, hat 1953 ein Hörspiel verfaßt, das das Thema Mensch und/als Maschine auf berührende Weise verarbeitet. Das Stück handelt von der Situation der Arbeiterinnen in einer Knopffabrik, in der ungewöhnlich schöne Zierknöpfe (sie haben Frauennamen), produziert werden, es schildert, wie Menschen selbst zu Produkten werden. Monika Helfer setzt sich in einem einleitenden Text mit dem Hörspielschreiben auseinander, wobei die eigene Erfahrung mit dem Medium Radio und Ilse Aichingers Hörspielklassiker den roten Faden geben. Monika Helfer (geb. 1947 in Au/Bregenzerwald) lebt zusammen mit ihrem Mann Michael Köhlmeier und ihren Kindern in Hohenems. Sie ist Trägerin renommierter Auszeichnungen und hat mehrere Romane und Erzählungen veröffentlicht, u.a. Der Neffe (1991), Oskar und Lilli (1994), Kleine Fürstin (1995) und Mein Mörder (1999).