John Mateer

Porträt Daniel Terkl und John Mateer

Ort: Literaturhaus

Moderation: Daniel Terkl

John Mateer: Ungläubige. Gedichte und der Essay ‚Interview mit einem Gespenst‘. Aus dem Englischen übersetzt von Daniel Terkl. Sonderzahl 2017

Zweisprachige Lesung und Gespräch auf Englisch

 

 

Ich, Dichter, jemand, der seine Sprache der Gewalt entledigen möchte …

 

John Mateer spürt dichtend Migrationsprozessen in Sprachen und den mit ihnen verbundenen Wanderungen und Verschleppungen der Menschen nach. Ungläubige wirft die Frage auf, wie die Kolonialisierungen eine Fortsetzung der Vertreibung der (islamischen) Mauren aus Iberien waren und wie die heutigen weltpolitischen Verwerfungen damit zusammenhängen. Das Buch ist aber auch eine Reise- und Biographie-Erzählung.

John Mateer,  geboren 1971 in Roodeport/Johannesburg, Südafrika, wuchs dort und in Kanada auf. 1989 Übersiedelung nach Australien, lebt als Kunstkritiker, Ausstellungskurator und Dichter in Perth. Gedichtbände auf Deutsch: Ex-White/Einmal weiß (dt. von Ludwig Roman Fleischer, Sisyphus 2009); Der Narbenbaum (dt. von Andreas Schachermayr, hochroth 2015).

Daniel Terkl, geboren 1980 in Klagenfurt, HTL für Maschinenbau, Kunstgeschichte-Studium, Mitarbeit im Literarischen Quartier der Alten Schmiede in Wien seit 2012. Verlegerische und herausgeberische Tätigkeit mit diversen Verlagen in Wien, gelegentliche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien.

 

 

Terkl, Dani­el

gebo­ren 1980 in Kla­gen­furt, HTL für Maschi­nen­bau, Kunstgeschichte-Studium, Mit­ar­beit im Lite­ra­ri­schen Quar­tier der Alten Schmie­de in Wien seit 2012. Ver­le­ge­ri­sche und her­aus­ge­be­ri­sche Tätig­keit mit diver­sen Ver­la­gen in Wien, gele­gent­li­che Ver­öf­fent­li­chun­gen in Zeit­schrif­ten und Antho­lo­gi­en.

Mateer, John

gebo­ren 1971 in Roodeport/Johannesburg, Süd­afri­ka, wuchs dort und in Kana­da auf. 1989 Über­sie­de­lung nach Aus­tra­li­en, lebt als Kunst­kri­ti­ker, Aus­stel­lungs­ku­ra­tor und Dich­ter in Perth. Gedicht­bän­de auf Deutsch: Ex-White/Einmal weiß (dt. von Lud­wig Roman Flei­scher, Sisy­phus 2009); Der Nar­ben­baum (dt. von Andre­as Scha­cher­mayr, hoch­roth 2015).