Nahaufnahme zu Ilse Aichinger — ABGESAGT

Porträt Schuchter und Kreidl

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Margret Kreidl, Veronika Schuchter

Das Scheitern an der Sprache, das so viele Schriftsteller*innen zelebrieren, wollte Ilse Aichinger nie akzeptieren, vielmehr kämpfte sie in ihrem Schreiben dagegen an, kämpfte mit den „schlechten Wörter[n]“, aber nicht gegen sie. Margret Kreidl, selbst Sprachkünstlerin, beschäftigt sich mit Aichingers „brüchigen Sätzen“. Die Stärke, die in dieser scheinbaren Fragilität liegt, soll im Mittelpunkt des Erinnerns an Ilse Aichinger stehen.

Margret Kreidl, geboren 1964 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien, schreibt Prosa und Lyrik: Sprachspiele, Lautpoesie, Genretravestien, Materialtexte. Textinstallationen im öffentlichen Raum. Ausgezeichnet u.a. 2021 mit dem Preis der Stadt Wien. Jüngste Publikation: Schlüssel zum Offenen. Gedichte. (Edition Korrespondenzen 2021).

Veronika Schuchter, geboren 1984, ist Literaturwissenschaftlerin am germanistischen Institut der Universität Innsbruck, Mitarbeiterin am Innsbrucker Zeitungsarchiv und freie Literaturkritikerin.

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