Ralf Höller

Ort: Literaturhaus

Ralf Höller: Norbert C. Kaser. hier bin ich niemand d.h. ich. Briefe aus Stord. Haymon Verlag 2018

Ralf Höller im Gespräch mit Erika Wimmer Mazohl
Lesung: Helmuth A. Häusler (Schauspieler)

„dieser brief soll ein monstrum werden eine art fortsetzungsroman“, schreibt der vor 40 Jahren verstorbene norbert c. kaser im Sommer 1970 an Christian Alton. Der gerade 23 Jahre alte Schriftsteller erlebt zu jener Zeit seine erste Schaffenskrise und hat sich auf der norwegischen Insel Stord zurückgezogen, wo er sich neuen Antrieb erhofft. Es entstehen die Briefe aus Stord, Kasers einziges längeres Prosastück, die Ralf Höller nun erstmals komplett versammelt herausgegeben hat: hier bin ich niemand d. h. ich, ist im Haymon Verlag erschienen.

 

Wimmer Mazohl, Erika

geboren 1957 in Bozen, lebt als Autorin und Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin und Autorin in Inns­bruck, Veröf­fentlichun­gen in den Bere­ichen Prosa, Hör­spiel, Dra­ma und Lyrik. Zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen, zulet­zt Frauen.Kunst.Preis des Bun­deskan­zler­amtes (2005), Dra­matik­er­stipendi­um des Bun­deskan­zler­amtes (2006), 1. Preis der Stadt Inns­bruck für Dich­tung (Prosa, 2008). Pub­lika­tio­nen (Auswahl): Im Win­ter taut das Herz. Roman. Deuticke 2002. Schau ich hinüber zu dir. Liebesgedichte. offizin S. 2008, Die dun­klen Rän­der der Jahre. Roman. Folio 2009. Nellys Ver­sion der Geschichte. Lim­bus 2014, Mer­an abseits der Pfade. Braumüller 2017

www.erikawimmer.net

 

 

 

Höller, Ralf

geboren 1960 in Engel­skirchen im Ber­gis­chen Land, studierte englis­che Lit­er­atur, Sprach­wis­senschaft und Geschichte in Bonn und Edin­burgh. Über Nor­bert Con­rad Kas­er hat Höller bere­its einige Auf­sätze veröf­fentlicht (u. a. in Lit­er­atur und Kri­tik und in den Mit­teilun­gen aus dem Bren­ner­ar­chiv). Let­ztes Jahr nahm er an den Ver­anstal­tun­gen im Rah­men der Bru­neck­er Gedenkwoche anlässlich Kasers 70. Geburt­stag teil. http://www.loquis.de/