Saša Sta­nišić

Ort: Literaturhaus

Moderation: David Winkler-Ebner

Saša Stanišić: Fallensteller. Erzählungen. Luchterhand 2016

Lesung und Gespräch

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still.
Anders der Fremde, er ist geduldig, will helfen und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh und manche haben Gitter aus gebogenem Draht.
Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen und jagen ihren Sehnsüchten hinterher.
Saša Stanišić erzählt von Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen, die sich befreien – im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz.

 

 

Sta­nišić, Saša

gebo­ren 1978 in Više­grad in Bosnien-Herzegowina, lebt seit 1992 in Deutsch­land. Sein Debüt­ro­man Wie der Sol­dat das Gram­mo­fon repa­riert stand 2006 auf der Short­list des Deut­schen Buch­prei­ses. Für sei­nen zwei­ten Roman Vor dem Fest erhielt er den Alfred-Döblin-Preis sowie den Preis der Leip­zi­ger Buch­mes­se. Sein Erzähl­band Fal­len­stel­ler (alle drei: Luch­ter­hand) wur­de 2016 mit dem Rhein­gau Lite­ra­tur Preis sowie heu­er mit dem Schubart-Literaturpreis aus­ge­zeich­net.