Studien zu Alfred Polgar

Ort: Literaturhaus

Der Untertreiber schlechthin. Studien zu Alfred Polgar
Mit unbekannten Briefen Polgars. Buchpräsentation mit den Herausgebern Evelyne Polt-Heinzl und Sigurd Paul Scheichl. Günter Gräfenberg liest Texte von Alfred Polgar

Alfred Polgar (1873–1955) ist einer der bedeutendsten Prosaisten deutscher Sprache des 20. Jahrhunderts. Seine bis heute vorbildlichen Rezensionen und Kritiken verbinden in äußerster Knappheit sprachlichen Witz und prägnante Aussagen über Autoren, Regisseure und Schauspieler. Aus kleinen Anlässen vermochte er intensive Sprachbilder zu gestalten – in Wien und Berlin, später im Exil, aus dem er nicht mehr auf Dauer nach Österreich zurückgekehrt ist.

Der Untertreiber schlechthin stellt in 10 Beiträgen Polgar als Kabarett- und Filmautor, als Theaterkritiker, als unbestechlichen und kompromisslosen Publizisten und immer wieder als Meister des Sprachwitzes vor. Dazu enthält das Buch unbekannte Briefe und einen kritischen Text über das Nachkriegs-Österreich. Im Mittelpunkt des Abends werden die Texte des Sprachmeisters stehen.

Polt-Heinzl, Evelyne

geboren 1960. Studi­um der Ger­man­is­tik, Poli­tik­wis­senschaft und Philoso­phie in Salzburg und Wien, Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin und -kri­tik­erin. Zahlre­iche Buch­pub­lika­tio­nen, zulet­zt: Büch­er haben viele Seit­en. Leser haben viele Leben ( 2004 ), Ich hör’ dich schreiben. Eine lit­er­arische Geschichte der Schreibgeräte (2007 , bei­de: Son­derzahl).

 

Scheichl, Sigurd Paul

Sig­urd Paul Sche­ichl, geboren 1942, em. Pro­fes­sor für Öster­re­ichis­che Lit­er­aturgeschichte und all­ge­meine Lit­er­atur­wis­senschaften.