Terézia Mora

Ort: Literaturhaus

Die Menschen in dem ungarischen Dorf unweit der österreichischen Grenze, von denen die Erzählungen Terézia Moras handeln, beherrschen das Trinken ebensogut wie den Traum von einer Flucht aus den ärmlichen Verhältnissen. Und die Erinnerungen an dieses Dorf mit seinen skurrilen, manchmal liebenswerten, manchmal brutalen Einwohnern beherrscht die Geschichten Terézia Moras wie ein Vexierbild, in dem die Landschaft der eigenen Heimat zur Fremde wird, zur seltsamen Materie.

    Mora, Terézia

    1971 in Ungarn geboren, lebt seit 1990 in Berlin, wo sie Drehbuch studiert und aus dem Ungarischen über­set­zt. Sie erhielt für Drehbuch und Prosa mehrere Preise, darunter den 1. Preis beim Inge­borg-Bach­mann-Lit­er­atur­wet­tbe­werb 1999 in Klagenfurt.

    www.tereziamora.de/