Wahr­neh­mungs­hel­fe­rin Poe­sie?

Ort: Literaturhaus

Moderation: Anna Rottensteiner

Aloisia Wörgetter & Stefan Weidner

Die Wahrnehmung des ‚orientalischen Raums‘ schwankt seit jeher zwischen Idealisierung und Dämonisierung. Heute gerät der Orient als Sehnsuchtsort  immer stärker in Konflikt mit den gegenwärtigen Bildern aus der arabischen Welt, die mit Islamismus und revolutionären bis kriegerischen Auseinandersetzungen verknüpft sind. Könnte ein Blick auf die Literatur dazu beitragen, der medialen Ver- und Entfremdung ein tieferes Verständnis entgegenzusetzen? Wie sehr dringen die durch eine lange Geschichte aufgeladenen Orientalismus-Diskurse in die realpolitischen Debatten ein?

 

Wör­get­ter, Aloi­sia

2010 – 2014 Öster­rei­chi­sche Bot­schaf­te­rin in Alge­ri­en und Niger, seit 2014 Lei­te­rin der Task Force „Dia­log der Kul­tu­ren“ im öster­rei­chi­schen BM für Euro­pa, Inte­gra­ti­on und Äuße­res.

Weid­ner, Ste­fan

1967 gebo­ren, arbei­tet als Autor, Über­set­zer aus dem Ara­bi­schen, Lite­ra­tur­kri­ti­ker. Zuletzt erschie­nen: Flucht­hel­fe­rin Poe­sie. Fried­rich Rück­ert und der Ori­ent (Wall­stein 2017)