Burkhard Spinnen

Ort: Literaturhaus

Der schwarze Grat. Die Geschichte des Unternehmers Walter Lindenmaier aus Laupheim (Schöffling & Co. 2003)

Die Geschichte eines mittelständischen Unternehmers in Deutschland zu erzählen – kann dies für einen Autor spannend sein, eine Herausforderung darstellen? Burkhard Spinnen hat sich, nach anfänglicher Skepsis, darauf eingelassen. Es entstand das Portrait eines ebenso außergewöhnlichen wie typischen Vertreters einer in der Literatur unbekannten "Spezies", die hochgradig spannende Geschichte eines Familienunternehmens, durch die die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik von ihren Anfängen zwischen Kriegstrümmern bis zu ihrer Gegenwart unter dem Damoklesschwert der Globalisierung durchscheint; ein Lehrstück über Erfolg und Misserfolg, über den menschlichen Faktor in der Wirtschaft, und: ein Lehrstück über das Verhältnis des Erzählens zur Realität.

    Spinnen, Burkhard

    geboren 1956 in Mönchenglad­bach, Studi­um der Ger­man­is­tik, Pub­lizis­tik und Sozi­olo­gie. Seit 1996 freier Autor, lebt in Mün­ster. Zahlre­iche lit­er­arische, wis­senschaftliche und essay­is­tis­che Veröf­fentlichun­gen in Zeitun­gen und Zeitschriften. Zulet­zt erschienen: Kalte Ente (1994), Langer Sam­stag (1995), Trost und Reserve (1996), Dick­er Mann im Meer (1997), Bel­gis­che Riesen (2000), Bewegliche Feiertage (2000), alle bei Schöf­fling & Co.
    Ausze­ich­nun­gen: Aspek­te-Lit­er­atur­preis 1991, Preis der Kärn­ter Indus­trie (Inge­borg-Bach­mann-Wet­tbe­werb 1992), Kranich­stein­er Lit­er­atur­preis 1996, Stipendi­um des Deutschen Lit­er­atur­fonds 1997. Lit­er­atur­preis der Kon­rad-Ade­nauer-Stiftung 1999 .