Yaraslava Ananka & Iryna Herasimovich

Buchcover

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Anna Rottensteiner

Am Abend, der im Rahmen des Innsbrucker Journalismusfests stattfindet, wird über die gegenwärtige Situation der Kultur und der Kulturtreibenden in Belarus gesprochen, aber auch über die Situation der belarussischen Intellektuellen im Exil. Ausgangspunkt ist die Anthologie Das weibliche Gesicht der Revolution (edition.fotoTAPETA).

Yaraslava Ananka, geboren 1987 in der Ukraine, studierte Journalistik an der Belarussischen Staatsuniversität und am Literaturinstitut Moskau. Seit 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität Berlin. Übersetzerin der deutschen und polnischen Lyrik ins Russische und Belarussische, Mitglied des Belarussischen PEN-Zentrums.

Iryna Herasimovich wurde 1978 in Minsk geboren und ist seit 2009 freiberufliche Übersetzerin. Sie hat Werke zahlreicher deutschsprachiger Autor*innen ins Belarussische übersetzt.

Seit 2018 kuratiert sie den übersetzerischen Teil des Forums

„Literature Intermarium“ im Künstlerdorf Kaptaruny. Sie arbeitet auch als Dramaturgin und Kuratorin im Bereich bildende Kunst. Herasimovich lebt in Zürich.

www.journalismusfest.org

Das Gespräch findet in deutscher Sprache statt.