[W:ORTE]

W:ORTE nähert sich dem „(Ver)dichten“ an wird und eine gro­ße Werk­schau deutsch­spra­chi­ger Gegen­warts­ly­rik prä­sen­tie­ren. Dich­te­rin­nen und Dich­ter aus den unter­schied­lichs­ten ORTEN des deutsch­spra­chi­gen Raums fin­den sich im Zeit­raum von 5 Tagen zu Lesun­gen und Gesprä­chen über Gedich­te in Inns­bruck zusam­men. Fol­gen Sie den W:ORTEN!

Eine Ver­an­stal­tung von 8ung Kul­tur und Lite­ra­tur­haus am Inn

Im Rah­men von W:ORTE

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Bernd Schuchter

Lydia Steinbacher und Cornelia Travnicek

In ihrem Gedichtband Parablüh greift Cornelia Travnicek auf die autobiografische Lyrik der Amerikanerin Sylvia Plath zurück: Zu jedem Gedicht in deren Band Der Koloss verfasste Travnicek eine Entsprechung; die so entstandenen Monologe mit Sylvia sind eine faszinierende sprachliche Verbindung zweier Dichterinnen, die in unterschiedlichen Zeiten leben, sich aber dennoch ähnlich sind …

Im Grunde sind wir sehr verschieden: Der Titel macht neugierig auf Lydia Steinbacher, die in präziser und kraftvoller Sprache ihren Blick auf die Welt wirft: Die Gedichte entstehen auf Reisen, unter der Bettdecke, im fremden und im eigenen Kopf. Oft sind es nur Augenblicke oder Gesten, in denen sich ein Wort zu einem Gedicht, einer Geschichte, einem ganzen Strom verdichtet.

Cornelia Travnicek: Parablüh. Gedichte. Limbus 2017

Lydia Steinbacher: Im Grunde sind wir sehr verschieden. Gedichte. Limbus 2017