Will­kom­men im Lite­ra­tur­haus am Inn!

Das Lite­ra­tur­haus am Inn hat sei­nen Sitz in Inns­bruck. Es ist ein Ort für Prä­sen­ta­ti­on und För­de­rung zeit­genössischer Lite­ra­tur, im spe­zi­el­len der Tiro­ler und der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur. Es för­dert die lite­ra­ri­sche Pro­duk­ti­on von jun­gen Schrei­ben­den durch Schreib­werk­stätten.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist das In‐Bezug‐Setzen zu Tra­di­tio­nen und ande­ren Küns­ten und das Ken­nen­ler­nen von Lite­ra­tu­ren ande­rer Spra­chen und Zei­ten. Als Begegnungs­ort und Informations­­stelle ist das Literatur­­haus am Inn allen zugäng­lich.

Neben Ver­an­stal­tun­gen – Lesun­gen, Buch­präsentationen, Literatur­gesprächen, Dis­kus­sio­nen, Aus­stellungen (alle bei frei­em Ein­tritt) und Lese­krei­sen  — bie­tet das Literatur­haus am Inn ein Kontakt­netz sowie Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len lite­ra­ri­schen Gesche­hen des Lan­des an.
Hier geht es zu unse­ren Räum­lich­kei­ten!

Unse­re Ver­an­stal­tun­gen

Kom­men Sie zu unse­rer nächs­ten Ver­an­stal­tung

Erich Käst­ner: Das blaue Buch Gehei­mes Kriegs­ta­ge­buch 1941 – 1945

Ort: Lite­ra­tur­haus

Vor­trag von Sven Hanu­schek

Sei­ne Bücher wur­den ver­brannt, sein Gesamt­werk geriet auf den Index. Doch Erich Käst­ner, gebo­ren 1899 in Dres­den, gestor­ben 1974 in Mün­chen, ging nicht ins Exil, son­dern schrieb unter Pseud­onym wei­ter. Sein gehei­mes Kriegs­ta­ge­buch offen­bart jetzt die wider­sprüch­li­chen Sei­ten sei­ner Exis­tenz.
Sven Hanu­schek hat in Zusam­men­ar­beit mit Ulrich von Bülow und Sil­ke Becker Das Blaue Buch. Gehei­mes Kriegs­ta­ge­buch 1941–1945 her­aus­ge­ge­ben. Eben­so erschien heu­er sei­ne Kästner‐Biographie Kei­ner blickt dir hin­ter das Gesicht (Han­ser).
Am Abend wird er das Leben des Autors beleuch­ten und dabei beson­de­res Augen­merk auf das Über­le­ben in der Dik­ta­tur rich­ten.

Sven Hanu­schek, gebo­ren 1964, ist Ger­ma­nist und Publi­zist.

Unse­re Ver­an­stal­tungs­rei­hen

[Mon­tags­früh­stück]

Nach acht erfolg­rei­chen Jah­ren des For­mats wer­den wir die Ver­an­stal­tungs­rei­he in Form eines the­ma­ti­schen Zyklus gestal­ten: Aus­ge­hend von den Über­le­gun­gen, wie sich ZUKUNFT in wesent­li­chen Berei­chen des mensch­li­chen Lebens heu­te schon den­ken lässt und wel­che UTOPIEN damit ver­bun­den sein kön­nen, wer­den acht Ter­mi­ne zu diver­sen The­men­be­rei­chen statt­fin­den.

[Forum Frei­raum]

The­ma­ti­sche Diskussions‐ und Vor­trags­aben­de, die ihren Impuls aus der Ver­öf­fent­li­chung von Büchern bezie­hen, die auf wesent­li­che Fra­gen der Gegen­wart ein­ge­hen.

[Im Fokus]

Die Welt ist im Umbruch. Wir möch­ten lite­ra­ri­sche Stim­men zu Gehör brin­gen, die aus Län­dern und Kul­tur­krei­sen kom­men, aus denen es schwie­rig ist, AutorIn­nen direkt ein­zu­la­den (z.B.: USA).
Kamel Daoud: Der Fall Meur­s­ault

[Streu­ne­rei­en]

Die Lite­ra­tur der Metropolen:In die­ser Rei­he wol­len wir Por­träts die­ser Städ­te von Autoren und Autorin­nen, die ein beson­de­res Nah­ver­hält­nis zur jewei­li­gen Stadt haben, brin­gen.

[Im Fokus: Brenner‐Archiv]

In die­ser Rei­he wer­den Bestän­de aus dem Brenner‐Archiv prä­sen­tiert. Mit­ar­bei­te­rIn­nen spre­chen über ihre Arbeits­schwer­punk­te. Dazu lesen Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler aus den lite­ra­ri­schen Tex­ten. Die­se Ver­an­stal­tun­gen fin­den in Koope­ra­ti­on mit dem Brenner‐Forum statt.

[Nah­auf­nah­me]

In die­sem Ver­an­stal­tungs­for­mat soll an Schrift­stel­le­rIn­nen und Per­sön­lich­kei­ten des Geis­tes­le­bens erin­nert wer­den, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, zu Unrecht aus dem lite­ra­ri­schen Kanon her­aus­ge­fal­len sind oder in ihrer Bedeu­tung auch heu­te noch aktu­ell sind.

[Pre­mie­re]

Aus­ge­wähl­te Neu­erschei­nun­gen deutsch­spra­chi­ger und inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur

[Ein­bli­cke Aus­bli­cke]

In der Rei­he [Ein­bli­cke Aus­bli­cke] lädt das Lite­ra­tur­haus am Inn Tiro­ler Autorin­nen und Autoren ein, aus ihren in Arbeit befind­li­chen Tex­ten zu lesen. In Gesprä­chen und Lesun­gen wird der Pro­zess der lite­ra­ri­schen Text­pro­duk­ti­on in den Mit­tel­punkt gestellt.

[wider­le­sen]

Die­se Rei­he ist als Dis­kus­si­ons­fo­rum gedacht. Kur­ze Tex­te wer­den in den Mit­tel­punkt gestellt, die grund­le­gen­de Fra­gen auf­grei­fen und auf die Gegen­wart reflek­tiert wer­den kön­nen. Der Impuls einer Exper­tin wird den Text und den Autor in sei­nen Kon­text stel­len, anschlie­ßend folgt eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung durch die Teil­neh­men­den.

[V‐Effekt!]

Die Rei­he ist bewusst nach Ber­tolt Brechts dra­ma­tur­gi­schem Stil­mit­tel benannt. Im Rah­men von insze­nier­ten Lesun­gen soll nicht nur eine kri­ti­sche Distanz zum Dar­ge­stell­ten, son­dern ein kri­ti­scher und auch ver­frem­de­ter Blick auf unse­re Wirk­lich­keit gewor­fen wer­den.

[Otto Grün­mandls Zim­mer­thea­ter]

Ein Schwer­punkt zum Komi­schen und Sati­ri­schen in der Lite­ra­tur aus­ge­hend vom Werk Otto Grün­mandls. In Koope­ra­ti­on mit der Kul­tur­la­bor Strom­bo­li und dem Brenner‐Archiv.

[Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesung]

Die 1984 von Alfred Dopp­ler initi­ier­ten Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesungen bie­ten den Stu­die­ren­den Ein­blicke in das zeit­ge­nös­si­sche lite­ra­ri­sche Leben: Öster­rei­chi­sche Autorin­nen und Autoren spre­chen im Rah­men einer Block­ver­an­stal­tung über ihr Werk und über ihre Sicht auf die Lite­ra­tur.
Die (öffent­li­chen) Poetik‐Vorlesungen fin­den seit des­sen Grün­dung im Lite­ra­tur­haus am Inn statt.

[W:ORTE]

W:ORTE nähert sich dem „(Ver)dichten“ an wird und eine gro­ße Werk­schau deutsch­spra­chi­ger Gegen­warts­ly­rik prä­sen­tie­ren. Dich­te­rin­nen und Dich­ter aus den unter­schied­lichs­ten ORTEN des deutsch­spra­chi­gen Raums fin­den sich im Zeit­raum von 5 Tagen zu Lesun­gen und Gesprä­chen über Gedich­te in Inns­bruck zusam­men. Fol­gen Sie den W:ORTEN!

Eine Ver­an­stal­tung von 8ung Kul­tur und Lite­ra­tur­haus am Inn

Blog von Cle­mens Ber­ger. Fol­ge 8: Die ewi­ge Schan­de des Sebas­ti­an Kurz

Mit­te März wur­de bekannt, dass es die gute alte Kur, die neben Auf­ent­hal­ten an ruhi­gen Orten mit Parks, Eich­hörn­chen und Ther­mal­bä­dern auch das unver­gess­li­che Wort „Kur­schat­ten“ gebar, dem­nächst nicht mehr geben wer­de. Peter McDo­nald von der ÖVP hat­te dem pro­fil schon im August 2015 erklärt: „In Öster­reich haben wir eine sehr aus­ge­präg­te Vollkasko‐Mentalität. Mit Gesund­heit wird schlech­ter umge­gan­gen wie [sic!] mit einem Auto: Vie­le wol­len qua­si in die Werk­statt fah­ren und repa­riert wie­der her­aus­kom­men – nach dem Mot­to: Ich muss nicht auf mei­ne Gesund­heit schau­en, der Staat oder die Sozi­al­ver­si­che­rung wird es schon für mich rich­ten. Wir wol­len das so ändern, dass den Men­schen bewusst wird, dass man für sei­ne Gesund­heit auch selbst etwas tun muss – und wir als Sozi­al­ver­si­che­rung müs­sen die­sen Pro­zess opti­mal unter­stüt­zen.“ Das neue Modell heißt nun „Gesund­heits­vor­sor­ge Aktiv“: „Die Maß­nah­me ist Teil der Plä­ne zur Anhe­bung des fak­ti­schen Pen­si­ons­an­tritts­al­ters. Ziel ist die Erhal­tung der Erwerbs­fä­hig­keit und die Ver­län­ge­rung der gesun­den Lebens­jah­re.“ Auf wel­chem Teil des letz­ten Sat­zes die Empha­se liegt, kann man sich den­ken.

mehr lesen

Unse­re Spe­cials und Schwer­punk­te

Jugend­schreib­werk­statt

Schreibst du ger­ne Geschich­ten, Gedich­te oder ande­res? Oder wür­dest du es gern?

In den Jugend­schreib­werk­stät­ten des Lite­ra­tur­hau­ses am Inn arbei­ten erfah­re­ne Autorin­nen und Autoren mit dir an drei Tagen an dei­nem lite­ra­ri­schen Hand­werk und zei­gen dir wie du dich im Schrei­ben wei­ter­ent­wi­ckeln kannst. Zum Abschluss der Schreib­werk­statt ist eine gemein­sa­me Prä­sen­ta­ti­on der Tex­te im Lite­ra­tur­haus geplant.

Die nächs­te Jugend­schreib­werk­statt fin­det 2019 statt


Sei­ten­wei­se

Bücher im Gespräch.

Neu­erschei­nun­gen, Welt­li­te­ra­tur, Gedich­te, Erzäh­lun­gen.
Im Zen­trum steht ein Buch pro Abend, das aus Vor­schlä­gen gemein­sam aus­ge­wählt wird. Das Buch des ers­ten Abends wird nach Anmel­dung per Mail mit­ge­teilt.

Anmel­dung erfor­der­lich bis 19.12. 2018 unter literaturhaus@uibk.ac.at

Ter­mi­ne: 07.01. / 04.02. / 04.03. / 01.04. / 06.05. / 03.06.2019

Begrenz­te Teil­neh­me­rIn­nen­zahl, 25€ (gra­tis für Ver­eins­mit­glie­der!)

Infor­ma­tio­nen: Tele­fon +43 512 507–45014

Der Mai ist vorbei/Pepi Prohaska Prophet

Inn Lesebuch

Im Inn Lesebuch November - Dezember 2018 stellen wir Ihnen einen Auszug aus Peter Henischs eben erschienenen Doppelband Der Mai ist vorbei/Pepi Prohaska Prophet, der Textauszug stammt aus dem Roman Der Mai ist vorbei:
Hier kommen Sie zur Leseprobe.

Viel Spaß beim Reinlesen.

Mit freundlicher Genehmigung des Deuticke Verlags.

Literaturhaus: im Ohr

Literaturhaus: im Ohr

Unsere Sendung auf Freirad

Versäumte Lesungen zum „Nachhören“ auf 105,9 MHz Radio.

Freirad monatlich am 2. und 4. Dienstag 11–12 Uhr (Wiederholung monatlich am 3. und 1. Donnerstag 19 –20 Uhr)

Gestaltung: Verena Gollner

Alle Infos finden Sie zu dieser Veranstaltung.