Will­kom­men im Lite­ra­tur­haus am Inn!

Das Lite­ra­tur­haus am Inn hat sei­nen Sitz in Inns­bruck. Es ist ein Ort für Prä­sen­ta­ti­on und För­de­rung zeit­genössischer Lite­ra­tur, im spe­zi­el­len der Tiro­ler und der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur. Es för­dert die lite­ra­ri­sche Pro­duk­ti­on von jun­gen Schrei­ben­den durch Schreib­werk­stätten.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist das In‐Bezug‐Setzen zu Tra­di­tio­nen und ande­ren Küns­ten und das Ken­nen­ler­nen von Lite­ra­tu­ren ande­rer Spra­chen und Zei­ten. Als Begegnungs­ort und Informations­­stelle ist das Literatur­­haus am Inn allen zugäng­lich.

Neben Ver­an­stal­tun­gen – Lesun­gen, Buch­präsentationen, Literatur­gesprächen, Dis­kus­sio­nen, Aus­stellungen (alle bei frei­em Ein­tritt) und Lese­krei­sen  — bie­tet das Literatur­haus am Inn ein Kontakt­netz sowie Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len lite­ra­ri­schen Gesche­hen des Lan­des an.
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Unse­re Ver­an­stal­tun­gen

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Lju­ba Arn­au­to­vić & Mar­ko Dinić

Ort: Lite­ra­tur­haus

Mode­ra­ti­on: Joe Rabl

 
6. Lesung mit Sup­pen­krea­ti­on von Chris­ti­an Yeti Bei­rer
 

 

 

Tirol liest Öster­reich: Neue Tex­te

Lju­ba Arn­au­to­vić: Im Ver­bor­ge­nen (Picus 2018)
Mar­ko Dinić: Die guten Tage (Zsol­nay 2019)

Genofe­va arbei­tet in der Kanz­lei des Ober­kir­chen­rats in Wien. Es ist das Jahr 1944. Nie­mand ahnt, dass sie in ihrer Woh­nung über Mona­te hin­weg Men­schen ver­steckt. Nie­mand weiß auch um ihre poli­ti­sche Ver­gan­gen­heit, die sie selbst in größ­te Gefahr brin­gen könn­te. Ein­dring­lich schreibt Lju­ba Arn­au­to­vić in ihrem Debüt Im Ver­bor­ge­nen (Picus 2018) über eine Frau, deren stil­les Hel­den­tum uner­kannt bleibt, deren beharr­li­cher Ein­satz für das Rich­ti­ge aber letzt­end­lich Früch­te trägt.

In einem Bus, dem täg­lich zwi­schen Wien und Bel­grad ver­keh­ren­den „Gastarbeiter‐Express“, rollt der Erzäh­ler durch die unga­ri­sche Ein­öde. Jener Stadt ent­ge­gen, in der er auf­ge­wach­sen ist. In beein­dru­cken­den Bil­dern erzählt Mar­ko Dinić in sei­nem Debut Die guten Tage (Zsol­nay 2019) zwan­zig Jah­re nach dem Bom­bar­de­ment von Bel­grad von einer trau­ma­ti­sier­ten Genera­ti­on, die sich weder zu Hau­se noch in der Frem­de ver­stan­den fühlt, die ver­sucht, die eige­ne Ver­gan­gen­heit zu begrei­fen, und um eine Zukunft ringt.

Unse­re Ver­an­stal­tungs­rei­hen

[Mon­tags­früh­stück]

Über­all wer­den not­wen­di­ge Frei­räu­me des Den­kens klei­ner, weil sich – auch in der Wis­sen­schaft und der Kunst – die Spi­ra­le einer Logik des Verwert‐ und Ver­kauf­ba­ren immer schnel­ler dreht und die poli­ti­schen Ver­hält­nis­se zu einer Eng­füh­rung des Den­kens füh­ren. Das [Mon­tags­früh­stück] spannt seit 2010 einen sol­chen Frei­raum auf und schafft ein Forum, das sich der Refle­xi­on grund­sätz­li­cher Fra­gen und Pro­ble­me des Zusam­men­hangs von Literatur/Kunst, Wis­sen­schaft und Gesell­schaft wid­met. Bis Ende 2018 in Koope­ra­ti­on mit der Abtei­lung für Ver­glei­chen­de Lite­ra­tur­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Inns­bruck, hat das Lite­ra­tur­haus am Inn seit Janu­ar 2019 einen neu­en Part­ner: den Arbeits­kreis für Wis­sen­schaft und Ver­ant­wort­lich­keit an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck.

[Forum Frei­raum]

The­ma­ti­sche Diskussions‐ und Vor­trags­aben­de, die ihren Impuls aus der Ver­öf­fent­li­chung von Büchern bezie­hen, die auf wesent­li­che Fra­gen der Gegen­wart ein­ge­hen.

[Im Fokus]

Die Welt ist im Umbruch. Wir möch­ten lite­ra­ri­sche Stim­men zu Gehör brin­gen, die aus Län­dern und Kul­tur­krei­sen kom­men, aus denen es schwie­rig ist, AutorIn­nen direkt ein­zu­la­den (z.B.: USA).
Kamel Daoud: Der Fall Meur­s­ault

[Streu­ne­rei­en]

Die Lite­ra­tur der Metropolen:In die­ser Rei­he wol­len wir Por­träts die­ser Städ­te von Autoren und Autorin­nen, die ein beson­de­res Nah­ver­hält­nis zur jewei­li­gen Stadt haben, brin­gen.

[Im Fokus: Brenner‐Archiv]

In die­ser Rei­he wer­den Bestän­de aus dem Brenner‐Archiv prä­sen­tiert. Mit­ar­bei­te­rIn­nen spre­chen über ihre Arbeits­schwer­punk­te. Dazu lesen Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler aus den lite­ra­ri­schen Tex­ten. Die­se Ver­an­stal­tun­gen fin­den in Koope­ra­ti­on mit dem Brenner‐Forum statt.

[Nah­auf­nah­me]

In die­sem Ver­an­stal­tungs­for­mat soll an Schrift­stel­le­rIn­nen und Per­sön­lich­kei­ten des Geis­tes­le­bens erin­nert wer­den, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, zu Unrecht aus dem lite­ra­ri­schen Kanon her­aus­ge­fal­len sind oder in ihrer Bedeu­tung auch heu­te noch aktu­ell sind.

[Pre­mie­re]

Aus­ge­wähl­te Neu­erschei­nun­gen deutsch­spra­chi­ger und inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur

[Ein­bli­cke Aus­bli­cke]

In der Rei­he [Ein­bli­cke Aus­bli­cke] lädt das Lite­ra­tur­haus am Inn Tiro­ler Autorin­nen und Autoren ein, aus ihren in Arbeit befind­li­chen Tex­ten zu lesen. In Gesprä­chen und Lesun­gen wird der Pro­zess der lite­ra­ri­schen Text­pro­duk­ti­on in den Mit­tel­punkt gestellt.

[wider­le­sen]

Die­se Rei­he ist als Dis­kus­si­ons­fo­rum gedacht. Kur­ze Tex­te wer­den in den Mit­tel­punkt gestellt, die grund­le­gen­de Fra­gen auf­grei­fen und auf die Gegen­wart reflek­tiert wer­den kön­nen. Der Impuls einer Exper­tin wird den Text und den Autor in sei­nen Kon­text stel­len, anschlie­ßend folgt eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung durch die Teil­neh­men­den.

[V‐Effekt!]

Die Rei­he ist bewusst nach Ber­tolt Brechts dra­ma­tur­gi­schem Stil­mit­tel benannt. Im Rah­men von insze­nier­ten Lesun­gen soll nicht nur eine kri­ti­sche Distanz zum Dar­ge­stell­ten, son­dern ein kri­ti­scher und auch ver­frem­de­ter Blick auf unse­re Wirk­lich­keit gewor­fen wer­den.

[Otto Grün­mandls Zim­mer­thea­ter]

Ein Schwer­punkt zum Komi­schen und Sati­ri­schen in der Lite­ra­tur aus­ge­hend vom Werk Otto Grün­mandls. In Koope­ra­ti­on mit der Kul­tur­la­bor Strom­bo­li und dem Brenner‐Archiv.

[Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesung]

Die 1984 von Alfred Dopp­ler initi­ier­ten Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesungen bie­ten den Stu­die­ren­den Ein­blicke in das zeit­ge­nös­si­sche lite­ra­ri­sche Leben: Öster­rei­chi­sche Autorin­nen und Autoren spre­chen im Rah­men einer Block­ver­an­stal­tung über ihr Werk und über ihre Sicht auf die Lite­ra­tur.
Die (öffent­li­chen) Poetik‐Vorlesungen fin­den seit des­sen Grün­dung im Lite­ra­tur­haus am Inn statt.

[W:ORTE]

W:ORTE nähert sich dem „(Ver)dichten“ an wird und eine gro­ße Werk­schau deutsch­spra­chi­ger Gegen­warts­ly­rik prä­sen­tie­ren. Dich­te­rin­nen und Dich­ter aus den unter­schied­lichs­ten ORTEN des deutsch­spra­chi­gen Raums fin­den sich im Zeit­raum von 5 Tagen zu Lesun­gen und Gesprä­chen über Gedich­te in Inns­bruck zusam­men. Fol­gen Sie den W:ORTEN!

Eine Ver­an­stal­tung von 8ung Kul­tur und Lite­ra­tur­haus am Inn

Blog von Cle­mens Ber­ger. Fol­ge 8: Die ewi­ge Schan­de des Sebas­ti­an Kurz

Mit­te März wur­de bekannt, dass es die gute alte Kur, die neben Auf­ent­hal­ten an ruhi­gen Orten mit Parks, Eich­hörn­chen und Ther­mal­bä­dern auch das unver­gess­li­che Wort „Kur­schat­ten“ gebar, dem­nächst nicht mehr geben wer­de. Peter McDo­nald von der ÖVP hat­te dem pro­fil schon im August 2015 erklärt: „In Öster­reich haben wir eine sehr aus­ge­präg­te Vollkasko‐Mentalität. Mit Gesund­heit wird schlech­ter umge­gan­gen wie [sic!] mit einem Auto: Vie­le wol­len qua­si in die Werk­statt fah­ren und repa­riert wie­der her­aus­kom­men – nach dem Mot­to: Ich muss nicht auf mei­ne Gesund­heit schau­en, der Staat oder die Sozi­al­ver­si­che­rung wird es schon für mich rich­ten. Wir wol­len das so ändern, dass den Men­schen bewusst wird, dass man für sei­ne Gesund­heit auch selbst etwas tun muss – und wir als Sozi­al­ver­si­che­rung müs­sen die­sen Pro­zess opti­mal unter­stüt­zen.“ Das neue Modell heißt nun „Gesund­heits­vor­sor­ge Aktiv“: „Die Maß­nah­me ist Teil der Plä­ne zur Anhe­bung des fak­ti­schen Pen­si­ons­an­tritts­al­ters. Ziel ist die Erhal­tung der Erwerbs­fä­hig­keit und die Ver­län­ge­rung der gesun­den Lebens­jah­re.“ Auf wel­chem Teil des letz­ten Sat­zes die Empha­se liegt, kann man sich den­ken.

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Unse­re Spe­cials und Schwer­punk­te

Jugend­schreib­werk­statt

Schreibst du ger­ne Geschich­ten, Gedich­te oder ande­res? Oder wür­dest du es gern?

In den Jugend­schreib­werk­stät­ten des Lite­ra­tur­hau­ses am Inn arbei­ten erfah­re­ne Autorin­nen und Autoren mit dir an drei Tagen an dei­nem lite­ra­ri­schen Hand­werk und zei­gen dir wie du dich im Schrei­ben wei­ter­ent­wi­ckeln kannst. Zum Abschluss der Schreib­werk­statt ist eine gemein­sa­me Prä­sen­ta­ti­on der Tex­te im Lite­ra­tur­haus geplant.

 


Sei­ten­wei­se

Bücher im Gespräch.

Neu­erschei­nun­gen, Welt­li­te­ra­tur, Gedich­te, Erzäh­lun­gen.
Im Zen­trum steht ein Buch pro Abend, das aus Vor­schlä­gen gemein­sam aus­ge­wählt wird.
Das Buch des ers­ten Abends wird nach Anmel­dung per Mail mit­ge­teilt.

nähe­re Infor­ma­tio­nen dazu

Tipp

Tipp

Donnerstag, 7. März, 14 Uhr: Präsentation der 7. Ausgabe von Panoptica.frauen.kultur.tirol durch Frau Kulturlandesrätin Beate Palfrader sowie Chefredakteurin Petra Streng in Anwesenheit der beteiligten Autorinnen und des Autors

Schwazer Silbersommer - Literaturwettbewerb 2019
Kurzprosa zum Thema:"Macht und Leidenschaft". Teilnahmeberechtigt: TirolerInnen und in Tirol Ansässige. Letzter Einreichtermin: 10. Mai, 12:00 beim Tiroler Kulturamt der Stadt Schwaz, Franz-Josef-Str. 2, 6130 Schwaz. Nähere Infos: Kulturamt der Stadt Schwaz. Tel.05242/6960/319.

Literaturstipendium der Stadt Schwaz - Stadtschreiber/in 2019
Schriftliche Bewerbungen bis spätestens 15. April 2019 inkl. Kurzbiographie und Textproben (max. 10 DIN A4 Seiten) vorzugsweise per E-Mail als Word-Dokument oder PDF oder per Post an: Literaturforum Schwaz, Kulturamt der Stadt Schwaz, Rathaus, Franz-Josef-Str. 1-3, 6130 Schwaz.
stadtschreiber@literaturforum.at

 

Literaturhaus: im Ohr

Literaturhaus: im Ohr

Unsere Sendung auf Freirad

Versäumte Lesungen zum „Nachhören“ auf 105,9 MHz Radio.

Freirad monatlich am 2. und 4. Dienstag 11–12 Uhr (Wiederholung monatlich am 3. und 1. Donnerstag 19 –20 Uhr)

Gestaltung: Verena Gollner

Alle Infos finden Sie zu dieser Veranstaltung.