Will­kom­men im Lite­ra­tur­haus am Inn!

Das Lite­ra­tur­haus am Inn hat sei­nen Sitz in Inns­bruck. Es ist ein Ort für Prä­sen­ta­tion und För­de­rung zeit­genössischer Lite­ra­tur, im spe­zi­el­len der Tiro­ler und der öster­rei­chi­schen Lite­ra­tur. Es för­dert die lite­ra­ri­sche Pro­duk­tion von jun­gen Schrei­ben­den durch Schreib­werk­stätten.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt ist das In‐Bezug‐Setzen zu Tra­di­tio­nen und ande­ren Küns­ten und das Ken­nen­ler­nen von Lite­ra­tu­ren ande­rer Spra­chen und Zei­ten. Als Begegnungs­ort und Informations­­stelle ist das Literatur­­haus am Inn allen zugäng­lich.

Neben Ver­an­stal­tun­gen – Lesun­gen, Buch­präsentationen, Literatur­gesprächen, Dis­kus­sio­nen, Aus­stellungen (alle bei freiem Ein­tritt) und Lese­krei­sen  — bie­tet das Literatur­haus am Inn ein Kontakt­netz sowie Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len lite­ra­ri­schen Gesche­hen des Lan­des an.
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Unsere Ver­an­stal­tun­gen

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Lesung und Poetik‐Vorlesung mit Oswald Egger

Ort: Lite­ra­tur­haus

Mode­ra­tion: Eleo­nore De Felip

20. Mai Mon­tag 19 Uhr: Lesung

21. Mai Diens­tag 10.30 – 12 Uhr, 16.30 – 18 Uhr: Poetik‐Vorlesung

Oswald Egger zur Poetik‐Vorlesung in Inns­bruck: „Im Raum ste­hen, Zeit wer­den, in beide ein­ge­hen, über­haupt: Zugang haben, ins Wort fal­len, betre­ten schwei­gen davon oder beredt sein: Die Und‐Gestalt der Spra­che will ver­kör­pern und befä­hi­gen, die Dinge unbe­dingt, d.h. außer­halb ihren geläu­fi­gen Weg­zu­sam­men­hän­gen und den sie umrin­gen­den Bedin­gun­gen zu den­ken und zu sehen. Das unvor­denk­li­che, oft impli­zite Wis­sen der Sil­ben und Stil­len, die sel­ber uner­in­nerte Erfah­rung in Bedeu­tung und Gebrauch der Wör­ter um die Sachen soll in wech­sel­stän­di­gen Figu­ren der Ähn­lich­keit spe­ku­la­tiv anver­wan­delt wer­den und, in Frage gestellt, erschei­nen – was man unter dem Ton einer Rede ver­ste­hen kann, ohne Wort für Wort zu ver­schwen­den an die Ver­stän­di­gung: Ist Sinn Form? Ist Unsinn keine? Hat kei­nen Sinn keine Form? Wie ist es für ein Wort, zu mei­nen, was es tut? Was wird ein Satz? usw. …: Es wer­den ele­men­tare Ver­fah­rens­wei­sen u.a. sprach­li­cher Dar­stel­lung sowohl bild­lich unter­sucht als auch Wort für Wort ver­an­schau­licht, durch­mus­tert und ein­ge­übt: dar­bie­tend, edi­to­rial, aus­ma­lend. Erprobt und erforscht wer­den dabei Grund­la­gen­fra­gen in Ver­bin­dung mit geziel­ten, auch unge­lös­ten Pro­ble­men und manch­mal offe­ne­ren Fra­gen des poe­ti­schen Tuns. In Form von Wor­ten und For­men ohne Worte wer­den Fälle und Exem­pel erör­tert und erwo­gen, in denen „Sagen“ „Tun“ heißt und „Nichts tun“ etwas ande­res als „nichts zu machen“. Stets im Begriff, die Frage nach der Frage, wor­auf „Wort für Wort“ die Ant­wort ist, nach­zu­stel­len als beweg­li­che, agile Kon­stel­la­tion mit Mobi­li­tät zwi­schen den Medien, nach den Mus­tern (audi­tiv, visu­ell, per­for­ma­tiv, spie­lend und soli­tär) von Buch­stäb­li­chem und Wort­wört­li­chem inein­an­der: ‚Wenn wir her­aus­ha­ben, warum uns die Dich­ter gefal­len, dann wis­sen wir das übrige auch.‘ (Jean Paul)“

Unsere Ver­an­stal­tungs­rei­hen

[Mon­tags­früh­stück]

Über­all wer­den not­wen­dige Frei­räume des Den­kens klei­ner, weil sich – auch in der Wis­sen­schaft und der Kunst – die Spi­rale einer Logik des Verwert‐ und Ver­kauf­ba­ren immer schnel­ler dreht und die poli­ti­schen Ver­hält­nisse zu einer Eng­füh­rung des Den­kens füh­ren. 

[Forum Frei­raum]

The­ma­ti­sche Diskussions‐ und Vor­trags­abende, die ihren Impuls aus der Ver­öf­fent­li­chung von Büchern bezie­hen, die auf wesent­li­che Fra­gen der Gegen­wart ein­ge­hen.

[Im Fokus]

Die Welt ist im Umbruch. Wir möch­ten lite­ra­ri­sche Stim­men zu Gehör brin­gen, die aus Län­dern und Kul­tur­krei­sen kom­men, aus denen es schwie­rig ist, AutorIn­nen direkt ein­zu­la­den (z.B.: USA).
Kamel Daoud: Der Fall Meur­s­ault

[Streu­ne­reien]

Die Lite­ra­tur der Metropolen:In die­ser Reihe wol­len wir Por­träts die­ser Städte von Autoren und Autorin­nen, die ein beson­de­res Nah­ver­hält­nis zur jewei­li­gen Stadt haben, brin­gen.

[Im Fokus: Brenner‐Archiv]

In die­ser Reihe wer­den Bestände aus dem Brenner‐Archiv prä­sen­tiert. Mit­ar­bei­te­rIn­nen spre­chen über ihre Arbeits­schwer­punkte. Dazu lesen Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler aus den lite­ra­ri­schen Tex­ten. Diese Ver­an­stal­tun­gen fin­den in Koope­ra­tion mit dem Brenner‐Forum statt.

[Nah­auf­nahme]

In die­sem Ver­an­stal­tungs­for­mat soll an Schrift­stel­le­rIn­nen und Per­sön­lich­kei­ten des Geis­tes­le­bens erin­nert wer­den, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, zu Unrecht aus dem lite­ra­ri­schen Kanon her­aus­ge­fal­len sind oder in ihrer Bedeu­tung auch heute noch aktu­ell sind.

[Pre­miere]

Aus­ge­wählte Neu­erschei­nun­gen deutsch­spra­chi­ger und inter­na­tio­na­ler Lite­ra­tur

[Ein­bli­cke Aus­bli­cke]

In der Reihe [Ein­bli­cke Aus­bli­cke] lädt das Lite­ra­tur­haus am Inn Tiro­ler Autorin­nen und Autoren ein, aus ihren in Arbeit befind­li­chen Tex­ten zu lesen. In Gesprä­chen und Lesun­gen wird der Pro­zess der lite­ra­ri­schen Text­pro­duk­tion in den Mit­tel­punkt gestellt.

[wider­le­sen]

Diese Reihe ist als Dis­kus­si­ons­fo­rum gedacht. Kurze Texte wer­den in den Mit­tel­punkt gestellt, die grund­le­gende Fra­gen auf­grei­fen und auf die Gegen­wart reflek­tiert wer­den kön­nen. Der Impuls einer Exper­tin wird den Text und den Autor in sei­nen Kon­text stel­len, anschlie­ßend folgt eine inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung durch die Teil­neh­men­den.

[V‐Effekt!]

Die Reihe ist bewusst nach Ber­tolt Brechts dra­ma­tur­gi­schem Stil­mit­tel benannt. Im Rah­men von insze­nier­ten Lesun­gen soll nicht nur eine kri­ti­sche Distanz zum Dar­ge­stell­ten, son­dern ein kri­ti­scher und auch ver­frem­de­ter Blick auf unsere Wirk­lich­keit gewor­fen wer­den.

[Otto Grün­mandls Zim­mer­thea­ter]

Ein Schwer­punkt zum Komi­schen und Sati­ri­schen in der Lite­ra­tur aus­ge­hend vom Werk Otto Grün­mandls. In Koope­ra­tion mit der Kul­tur­la­bor Strom­boli und dem Brenner‐Archiv.

[Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesung]

Die 1984 von Alfred Dopp­ler initi­ier­ten Inns­bru­cker Poetik‐Vorlesungen bie­ten den Stu­die­ren­den Ein­blicke in das zeit­ge­nös­si­sche lite­ra­ri­sche Leben: Öster­rei­chi­sche Autorin­nen und Autoren spre­chen im Rah­men einer Block­ver­an­stal­tung über ihr Werk und über ihre Sicht auf die Lite­ra­tur.
Die (öffent­li­chen) Poetik‐Vorlesungen fin­den seit des­sen Grün­dung im Lite­ra­tur­haus am Inn statt.

[W:ORTE]

W:ORTE nähert sich dem „(Ver)dichten“ an wird und eine große Werk­schau deutsch­spra­chi­ger Gegen­warts­ly­rik prä­sen­tie­ren. Dich­te­rin­nen und Dich­ter aus den unter­schied­lichs­ten ORTEN des deutsch­spra­chi­gen Raums fin­den sich im Zeit­raum von 5 Tagen zu Lesun­gen und Gesprä­chen über Gedichte in Inns­bruck zusam­men. Fol­gen Sie den W:ORTEN!

Eine Ver­an­stal­tung von 8ung Kul­tur und Lite­ra­tur­haus am Inn

Unsere Spe­cials

Europa : Pro­jekt : Kom­men­tare

von 10 Autorin­nen und Autoren aus 10 EU‐Ländern

Für die einen ist Europa ein Büro­kra­tie­ap­pa­rat, ein zutiefst gespal­te­ner Kon­ti­nent, für die ande­ren ein Sehn­suchts­ort, eine Uto­pie. In wel­chem Europa leben wir heute? Was bedeu­tet es heute, Euro­päer, Euro­päe­rin zu sein? Wel­che Hoff­nun­gen, Träume und Erwar­tun­gen sind damit ver­bun­den?


Jugend­schreib­werk­statt

Schreibst du gerne Geschich­ten, Gedichte oder ande­res? Oder wür­dest du es gern?

In den Jugend­schreib­werk­stät­ten des Lite­ra­tur­hau­ses am Inn arbei­ten erfah­rene Autorin­nen und Autoren mit dir an drei Tagen an dei­nem lite­ra­ri­schen Hand­werk und zei­gen dir wie du dich im Schrei­ben wei­ter­ent­wi­ckeln kannst. Zum Abschluss der Schreib­werk­statt ist eine gemein­same Prä­sen­ta­tion der Texte im Lite­ra­tur­haus geplant.

 


Sei­ten­weise

Bücher im Gespräch.

Neu­erschei­nun­gen, Welt­li­te­ra­tur, Gedichte, Erzäh­lun­gen.
Im Zen­trum steht ein Buch pro Abend, das aus Vor­schlä­gen gemein­sam aus­ge­wählt wird.
Das Buch des ers­ten Abends wird nach Anmel­dung per Mail mit­ge­teilt.

nähere Infor­ma­tio­nen dazu


Blog von Cle­mens Ber­ger. Folge 8: Die ewige Schande des Sebas­tian Kurz

Mitte März wurde bekannt, dass es die gute alte Kur, die neben Auf­ent­hal­ten an ruhi­gen Orten mit Parks, Eich­hörn­chen und Ther­mal­bä­dern auch das unver­gess­li­che Wort „Kur­schat­ten“ gebar, dem­nächst nicht mehr geben werde. Peter McDo­nald von der ÖVP hatte dem pro­fil schon im August 2015 erklärt: „In Öster­reich haben wir eine sehr aus­ge­prägte Vollkasko‐Mentalität. Mit Gesund­heit wird schlech­ter umge­gan­gen wie [sic!] mit einem Auto: Viele wol­len quasi in die Werk­statt fah­ren und repa­riert wie­der her­aus­kom­men – nach dem Motto: Ich muss nicht auf meine Gesund­heit schauen, der Staat oder die Sozi­al­ver­si­che­rung wird es schon für mich rich­ten. Wir wol­len das so ändern, dass den Men­schen bewusst wird, dass man für seine Gesund­heit auch selbst etwas tun muss – und wir als Sozi­al­ver­si­che­rung müs­sen die­sen Pro­zess opti­mal unter­stüt­zen.“ Das neue Modell heißt nun „Gesund­heits­vor­sorge Aktiv“: „Die Maß­nahme ist Teil der Pläne zur Anhe­bung des fak­ti­schen Pen­si­ons­an­tritts­al­ters. Ziel ist die Erhal­tung der Erwerbs­fä­hig­keit und die Ver­län­ge­rung der gesun­den Lebens­jahre.“ Auf wel­chem Teil des letz­ten Sat­zes die Emphase liegt, kann man sich den­ken.

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Unsere Schwerpunkte

LiLit - Literarisches Leben in Tirol

LiLit - Literarisches Leben in Tirol

Online-Magazin zur Literatur der Gegenwart in Tirol und Südtirol mit Rezensionen und Essays.
Herausgegeben von Christine Riccabona, Gabriele Wild und Verena Zankl
Aktuelle Ausgabe finden Sie auf Literatur Tirol
Tipp

Tipp

Schwazer Silbersommer - Literaturwettbewerb 2019
Kurzprosa zum Thema:"Macht und Leidenschaft". Teilnahmeberechtigt: TirolerInnen und in Tirol Ansässige. Letzter Einreichtermin: 10. Mai, 12:00 beim Tiroler Kulturamt der Stadt Schwaz, Franz-Josef-Str. 2, 6130 Schwaz. Nähere Infos: Kulturamt der Stadt Schwaz. Tel.05242/6960/319.

 

 

 

Literaturhaus: im Ohr

Literaturhaus: im Ohr

Unsere Sendung auf Freirad

Versäumte Lesungen zum „Nachhören“ auf 105,9 MHz Radio.

Freirad monatlich am 2. und 4. Dienstag 11–12 Uhr (Wiederholung monatlich am 3. und 1. Donnerstag 19 –20 Uhr)

Gestaltung: Verena Gollner

Alle Infos finden Sie zu dieser Veranstaltung.