
Vortrag & Gespräch
Eine Geschichte über die ladinische Erzähltradition, über Politik und Literatur und über den Dolomiten-Tourismus
K. F. Wolff machte in seinem Bestseller Dolomitensagen (1913) den Zwergenkönig Laurin und seinen Rosengarten zum Markenzeichen für die Dolomitenregion. Dabei vermischte er die mittelhochdeutsche Maere mit den ladinischsprachigen Überlieferungen. Vergessen sind heute die historischen und politischen Umstände des touristischen Aufstiegs des Dolomitengebietes im 20. Jahrhundert. Wolff spielte in der Tourismusgeschichte der „Bleichen Berge“ und in der Kulturgeschichte Ladiniens und Südtirols immer wieder eine Rolle.
Em. Univ.-Prof. Dr. Ulrike Kindl (Università Ca’Foscari, Venedig) hat auch für ihr neues Buch Kritische Lektüre der Dolomitensagen Bd. III: König Laurin und sein Rosengarten. San Martin de Tor (Istitut Ladin “Micurá de Rü” 2025) ausführlich im Nachlass von K. F. Wolff im Brenner-Archiv geforscht.
In Kooperation mit dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv, dem ladinischen Kulturinstitut Istitut Ladin “Micurá de Rü” und der Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino
Eintritt zu allen Veranstaltungen frei - einfach spontan vorbeikommen oder unter literaturhaus@uibk.ac.at einen Platz reservieren. Ihr Platz bleibt bis 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn für Sie reserviert, dann wird er für andere Besucher:innen freigegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!