
Eisen
Lesung, Gespräch & Filmscreening
Mit ihrem Roman Eisen (Kanon 2026) präsentiert die russischtatarische Autorin Gusel Jachina eine fiktionalisierte Biographie des großen sowjetischen Filmregisseurs Sergej Eisenstein (1898–1948). Aufgewachsen in großbürgerlichen Verhältnissen in Riga, erlebte Eisenstein in Sankt Petersburg das Revolutionsjahr 1917 als Student. Im revolutionären Moskau der 1920er-Jahre schloss er sich den künstlerischen Avantgardebewegungen an, wechselte vom Theater zum Film und wurde mit seinem Revolutionsfilm Panzerkreuzer Potemkin weltberühmt. Dem Talent des großen Filmtheoretikers und Filmemachers begegnet Jachina in ihrer Romanbiographie mit Respekt, seinem menschlichen Charakter und Handeln jedoch mit Ironie und aus der Distanz der Gegenwart.
Eva Binder (Inst. f. Slawistik) hat Abschnitte aus den berühmtesten Filmen Eisensteins ausgewählt und diskutiert diese sowie den Roman mit der Autorin.
Lesung in deutscher Sprache: Gabriele Wild
In Kooperation mit NoA (Network of Areas), dem Institut für Slawistik und prolit.
Eintritt zu allen Veranstaltungen frei - einfach spontan vorbeikommen oder unter literaturhaus@uibk.ac.at einen Platz reservieren. Ihr Platz bleibt bis 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn für Sie reserviert, dann wird er für andere Besucher:innen freigegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!