
Katherina Braschel: Heim holen (Residenz 2026)
Miriam Unterthiner: Blutbrot (edition laurin 2025
Lesung & Gespräch
Zwei Autorinnen ergründen in hochpoetischen Texten, wie sich Geschichte in Sprache, in Landschaft und in die Körper der nächsten Generationen einschreibt. Katherina Braschel (geb. 1992 in Salzburg geboren) widmet sich in Heim holen (Residenz 2026) der Geschichte der Donauschwaben, während sich Miriam Unterthiner (geb. 1994 in Brixen) mit der in Südtirol geleisteten Fluchthilfe für Nationalsozialist:innen nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Ihr Theatertext Blutbrot (edition laurin 2025, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis in der Kategorie Debüt) ist ebenso wie Braschels Debütroman ein Anschreiben gegen tradierte Opfernarrationen und gegen ein transgenerationales Verschweigen von Schuld.
Vor der Lesung findet um 17:30 Uhr die Buchvorstellung Südtiroler Zeitgeschichte in 19 Romanen (hg. v. John Butcher und Sigurd Paul Scheichl, Studienverlag 2026) mit Hans Heiss, Sieglinde Klettenhammerund Günther Pallaver statt.
In Kooperation mit dem Verein Brenner-Forum.
Moderation: Maria Piok
Eintritt zu allen Veranstaltungen frei - einfach spontan vorbeikommen oder unter literaturhaus@uibk.ac.at einen Platz reservieren. Ihr Platz bleibt bis 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn für Sie reserviert, dann wird er für andere Besucher:innen freigegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!