Abdourahman Waberi

Ort: Literaturhaus

Moderation: Doris Eibl und Ursula Moser

Abdourahman Waberi lit son Afrique/Abourahman liest sein Afrika
CEnT-Lecture (in Zusammenarbeit mit „Kulturen in Kontakt“)

Abourahman Waberi stellt als diesjähriger Writer in Residence der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät im Literaturhaus seine neuesten Texte vor.

Mit seinen Kurzgeschichten und Romanen gelingt es Waberi, ein innovativ-kritisches Bild seines Heimatlandes zu skizzieren, das sich insbesondere von den kolonial geprägten Vorstellungen von Sir R. Burton, P. Loti, H. de Montfreid, P. Nizan oder R. Gary klar abgrenzt. Aus der Perspektive des Exilautors und unter postmodernen Vorzeichen demonstriert er eine Art literarische Wiederaneignung von Geschichte und Gegenwart seines Herkunftslandes und rekonfiguriert diese im Text zu einem imaginären Djibouti, einem Djibouti der Erinnerungsfragmente und unerfüllten Sehnsüchte.

Übersetzungen ins Deutsche: Die Legende von der Nomadensonne (Marino Verlag, 2000), Schädelernte (litradukt, 2008), In den Vereinigten Staaten von Afrika (Edition Nautilus, 2008), Tor der Tränen (Edition Nautilus, 2011).

 

 

    Waberi, Abdourahman A.

    geboren 1965 in Dji­bouti. Er ver­ließ 1985 sein Land, um in Caen zu studieren. Schrift­steller und Englisch-Lehrer. Regelmäßige lit­er­arische Pub­lika­tio­nen seit 1994.
    Lit­er­arische Preise und Ausze­ich­nun­gen: Grand Prix de la nou­velle fran­coph­o­ne de l’A­cadémie Royale de Langue et Lit­téra­ture Française de Bel­gique für Le pays sans ombre; Grand prix lit­téraire d’Afrique Noire für Cahi­er nomade.
    Auf deutsch erschienen: Cahi­er nomade (1996) — Die Leg­ende von der Nomaden­sonne (Mari­no 1998).

    www.abdourahmanwaberi.com