Armin Eid­herr und Gerald Kur­doğlu Nit­sche

Ort: Literaturhaus

Moderne sefardische und jiddische Lyrik

Musik: Duo Simone Pergmann

Dieser Abend ist moderner jiddischer und sefardischer Lyrik gewidmet, wie sie sich in zwei wichtigen Anthologien des EYE-Verlages veröffentlicht findet: gehat hob ikh a heym / Ich hatte ein Zuhaus’. Anthologie zeitgenössischer jiddischer Lyrik und Sandverwehte Wege / Los kaminos s’incheron de arena / Kumlarin Örttügü Yollar. Spaniolisch/Deutsch/Türkisch. Anthologie moderner sefardischer (yudeo-espanyolischer) Dichtung (beide: EYE-Literaturverlag 1999 bzw. 2002).

Gelesen und präsentiert werden Gedichte in Originalsprache und deutscher Übersetzung vom Verleger Gerald Kurdoğlu Nitsche und dem Herausgeber und Übersetzer der beiden Bücher, Armin Eidherr. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Duo Simone Pergmann mit jiddischen und sefardischen Liedern.

Eid­herr, Armin

gebo­ren 1963, ist ein öster­rei­chi­scher Jid­dist, Ger­ma­nist und Schrift­stel­ler. Lebt und arbei­tet in Salz­burg als Über­set­zer, Schrift­stel­ler und Uni­ver­si­täts­lek­tor am Insti­tut für Ger­ma­nis­tik.
Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen, zuletzt: Son­nen­un­ter­gang auf eisig‐blauen Wegen. Zur The­ma­ti­sie­rung von Dia­spora und Spra­che in der jid­di­schen Lite­ra­tur des 20. Jahr­hun­derts. Poe­tik, Exegese und Nar­ra­tive. V&R, Göt­tin­gen 2012.

 

Nit­sche, Gerald Kur­doğlu

gebo­ren 1941, Autor, Gale­rist und Her­aus­ge­ber mit dem Schwer­punkt Min­der­hei­ten­li­te­ra­tur, zwi­schen Lan­deck und Istan­bul lebend. Ver­öf­fent­li­chun­gen zuletzt: Gerald Kur­doğlu Nit­sche, Bruno Git­terle (Hg.): Steine am Weg. Gedichte und Erzäh­lun­gen der einst oder immer noch Fah­ren­den in Europa. EYE Lite­ra­tur der Weni­ger­hei­ten 2017