Bacht­yar Ali

Ort: Literaturhaus

Moderation: Veronika Knapp und Anna Rottensteiner

Bachtyar Ali: Die Stadt der weißen Musiker. Roman. Unionsverlag 2017

Lesung und Gespräch

Lesung auf Deutsch: Johann Nikolussi

 

Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr Klänge, die alle verzaubern. Im Krieg muss er in einer namenlosen Stadt der Bordelle all seine Kunst wieder verlernen. Ein rätselhaftes Mädchen beschützt ihn und führt ihn auf einen Weg in die Tiefen seines Landes, der unsere Vorstellungskraft übersteigt. In bildgewaltiger, fantastischer und sehr lyrischer Sprache entfaltet sich vor den Augen der Lesenden der monumentale Roman einer Welt, in der der Tod allgegenwärtig ist und die Künste ungeahnte Rettung bringen.

„Wie konnte ein solcher Autor sich vor unserem Buchmarkt so lange verbergen? Wir werden noch viel von ihm hören und lesen.“ (Stefan Weidner)

In Kooperation mit Südwind Tirol

Büchertisch: Liber Wiederin

 

 

Portrait Ali Bachtyar

Bacht­yar, Ali

ist einer der bekann­tes­ten zeit­ge­nös­si­schen Schrift­stel­ler und Poe­ten des auto­no­men ira­ki­schen Kur­di­stan. Er wur­de 1960 in Sulai­ma­niya (Nord­irak) gebo­ren. 1983 geriet er durch sein Enga­ge­ment in den Stu­den­ten­pro­tes­ten in Kon­flikt mit der Dik­ta­tur Sad­dam Hus­seins. Er brach sein Geo­lo­gie­stu­di­um ab, um sich der Poe­sie zu wid­men. Sein Werk umfasst Roma­ne, Gedich­te und Essays. Er lebt seit Mit­te der Neun­zi­ger­jah­re in Deutsch­land.