Bruno Schulz im Porträt

Ort: Literaturhaus

Moderation: Christoph W. Bauer

Gespräch mit der Übersetzerin Doreen Daume.

Bruno Schulz, geboren 1892 als Sohn eines jüdischen Tuchhändlers im galizischen Drohobycz, studierte Architektur und verdiente seinen Lebensunterhalt als Kunstlehrer an einem Gymnasium seiner Heimatstadt. 1942 wurde er auf offener Straße von einem GestapoMann erschossen. Mit seinem durch Sprachbilder bestechenden Roman Die Zimtläden wurde Schulz 1934 auf einen Schlag berühmt. Der Roman, einer der großen Kindheitsgeschichten des 20. Jahrhunderts, erzählt von der versunkenen Welt des Schtetls in Galizien.
C.W. Bauer porträtiert an diesem Abend den Autor, liest aus seinen Werken und spricht mit der Übersetzerin Doreen Daume, die für die Neuübersetzung der Zimtläden mit dem renommierten Zuger Übersetzungsstipendium ausgezeichnet wurde.

Doreen Daume, geb.1957, Studium der Musik (Klavier) und der Musikpädagogik. Unterrichtstätigkeit an diversen Schulen und Musikschulen, seit 1999 freie Übersetzerin von polnischer Literatur, vorwiegend Lyrik und Drama, u.a. Czeslaw Milosz, Ewa Lipska, Mariusz, Grzebalski, Piotr Sommer, Andrzej Kopacki.

    Bauer, Christoph W.

    geboren 1968, lebt in Inns­bruck. Schreibt Lyrik, Prosa, Dra­matik, Hör­spiel, Essay. Texte für Kinder und Jugendliche. Libret­ti, Lieder­texte, Koop­er­a­tio­nen mit Musik­ern. Her­aus­ge­ber und Betreuer divers­er Antholo­giepro­jek­te. Konzep­tion des Lit­er­aturteils im Gais­mair-Jahrbuch. Leit­er von Schreib­w­erk­stät­ten für Kinder, Jugendliche und Erwach­sene. Ref­er­ent an der Päd­a­gogis­chen Hochschule und am Insti­tut für Sprachkun­st Wien.

    Zahlre­iche Preise und Ausze­ich­nun­gen, zulet­zt Tirol­er Lan­despreis für Kun­st, out­stand­ing artist award (bei­de 2015). Zulet­zt erschienen: stromern. Gedichte (hay­mon­ver­lag 2016)

    www.cewebe.com