Cécile Wajsbrot ABGESAGT!

Ort: Literaturhaus

Moderation: Doris Eibl

Über das Erinnern, das Vergessen und die Sorge davor, aus Fehlern der Geschichte nicht gelernt zu haben: Cécile Wajsbrot beschreibt in ihrem sprachmächtigen Roman Zerstörung (Wallstein 2020) auf beeindruckende und erschreckende Weise die Angst vor einer Wiederholung der Geschichte. In einer innovativen ästhetischen Form beschäftigt sie sich mit der deutsch-französischen Erinnerungskultur.

Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris als Tochter polnischer Juden geboren, lebt als freie Schriftstellerin abwechselnd in Paris und Berlin. Sie ist Mitarbeiterin der Zeitschriften Autrement, Les Nouvelles littéraires und Le Magazine littéraire. 2019 war Wajsbrot Writer in Residence an der Universität Innsbruck.

In Kooperation mit dem Institut für Romanistik