Raoul Schrott

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Michael Klein

Lesen und Schreiben in den 90er Jahren - lautet der Titel dieses ersten Literaturgespräches - Auftakt einer Form der Auseinandersetzung mit Literatur, die zukünftig im Literaturhaus am Inn in loser Folge immer wieder stattfinden wird.

Raoul Schrott, der durch seine neuen Veröffentlichungen DIE ERFINDUNG DER POESIE (Eichborn Verlag, Frankfurt) und FRAGMENTE EINER SPRACHE DER DICHTUNG (Belleville Verlag, München) Aufsehen erregt hat, und Dr. Michael Klein vom Instituit für Germanistik an der Universität Innsbruck werden - ausgehend von Schrotts Texten - eine gemeinsame "Wanderung" durch die neueste deutschsprachige Literatur machen. Neben dem Versuch, einen Überblick und eine Einschätzung über das gegenwärtige literarische Schaffen zu geben, wird auch die grundsätzliche Frage "Wie was wozu schreiben?" debattiert werden. Das Gespräch wird durch Lesungen Raoul Schrotts aus seinen neuen Texten intensiviert.

Eintritt frei.

    Raoul Schrott

    Schrott, Raoul

    geboren 1964, studierte Lit­er­atur und Sprach­wis­senschaft in Inns­bruck, Nor­wich, Paris und Berlin. Schrift­steller und Lit­er­atur­wis­senschaftler. Neben seinen Roma­nen zahlre­iche Essays zur Dich­tung und Über­set­zun­gen vom Gil­gamesch-Epos bis Derek Walcott.
    Er erhielt für seine Gedichte, Essays und Romane, die oft in ferne Wel­ten und Zeit­en führen, zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen. Derzeit arbeit­et Raoul Schrott mit Unter­stützung der Bun­deskul­turs­tiftung am Pro­jekt Atlas der Ster­nen­him­mel, das im Herb­st 2022 veröf­fentlicht wird.