Eva Menasse

Ort: Literaturhaus

Moderation: Joe Rabl

Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt. Der Titel des Buches ist der Naturwissenschaft entliehen: Erst kürzlich wurde entdeckt, dass es nicht nur Kristalle mit klar symmetrischer Struktur, sondern auch gebrochene und scheinbar unregelmäßige gibt. Genauso verhält es sich mit dem Lebensweg: Er ist verschlungen und schwer berechenbar und nur aus der Ferne als Ganzes erkennbar.

Eva Menasse: Quasikristalle. Roman. Kiepenheuer & Witsch 2013

    Menasse, Eva

    geboren 1970 in Wien, lebt als freie Schrift­stel­lerin und Jour­nal­istin in Berlin. Pub­lika­tio­nen (Auswahl): Vien­na. Roman (2005), Lässliche Tod­sün­den. Erzäh­lun­gen (2009, bei­de: Kiepen­heuer & Witsch).