Gertraud Klemm & Lisa Spalt

Ort: Literaturhaus

Moderation: Veronika Schuchter

4. Lesung mit Suppenkreation von Christian Yeti Beirer

 

Gertraud Klemm: Hippocampus. Roman (Kremayr & Scheriau 2019)
Lisa Spalt:  Das Institut. Roman (Czernin 2019)

Helene Schulze, vergessene Autorin der feministischen Avantgarde, ist tot. Jetzt wird sie als Kandidatin für den Deutschen Buchpreis gehandelt. Ihre Freundin Elvira Katzenschlager findet sich beim Sortieren des Nachlasses unversehens in einer Marketingmaschinerie voll Gier, Neid und Sensationsgeilheit wieder. In ihrem Roman Hippocampus (Kremayr & Scheriau 2019) legt Gertraud Klemm den Finger dorthin, wo es wehtut. 

Die vielseitige Künstlerin Lisa Spalt schreibt in ihrem Roman Das Institut (Czernin 2019) metaphorisch von einer Welt, in der Poesie als Instrument einer Diktatur missbraucht wird. Der Roman überrascht Leserinnen und Leser mit einem poetischen Angriff und einem ironischen wie gefinkelten Spiel mit der Sprache.

Yeti's mobile Suppenküche
Alt Wiener Fritattensuppenrezept zum Nachkochen und Sammeln

    Spalt, Lisa

    geboren 1970 in Hohen­ems; Studi­um der Deutschen Philolo­gie. Lebt in Linz. Arbeit­en zum Han­deln in Sprache und Bildern. Viele Gemein­schaft­spro­jek­te, u. a. als Per­son­ifika­tion des Insti­tuts für poet­is­che All­t­agsverbesserung. In ihrer Arbeit mit Sprache und “Sprach­ma­te­r­i­al” inten­sive Zusam­me­nar­beit mit Kom­pon­is­ten und bilden­den Kün­stlern. Hör­spiel­bear­beitun­gen von The­ater­stück­en Kon­rad Bay­ers. Buchveröf­fentlichun­gen zulet­zt: Das Insti­tut (Czernin 2019).

    www.lisaspalt.info/

     

    Klemm, Gertraud

    geboren 1971 in Wien, aufgewach­sen in Baden, studierte Biolo­gie; seit 2006 Autorin und Schreibpäd­a­gogin; mehrere Stipen­di­en und Förder­preise, zulet­zt Irseer Pega­sus 2014 sowie den Pub­likum­spreis beim Inge­borg-Bach­mann-Wet­tbe­werb 2014. Pub­lika­tio­nen zulet­zt: Hip­pocam­pus (Kre­mayr & Scheri­au 2019).

    Ger­traud Klemm