heimat/zwei: Heimat als Utopie: Irena Brežna & Roberta Dapunt

Ort: Literaturhaus

Moderation: Anna Rottensteiner

Umfasst Heimat, dieses deutsche Wort, das in vielen anderen Sprachen keine Entsprechung hat, „das ganze Bündel, das unser Aufwachsen an einem Ort ausmacht“, wie es die ladinisch-italienische Poetin Roberta Dapunt in einem Essay ausdrückt? Oder ist es für Schreibende die Sprache, sind es die Sprachen, wie es der Titel der slowakisch-schweizerische Schriftstellerin und Journalistin Irena Brežna: Wie ich auf die Welt kam. In der Sprache zu Hause (2018) nahelegt?  Beide Autorinnen sind sehr intensive literarische Stimmen der Gegenwart und in mehreren Sprachen verankert: Am Abend werden sie miteinander in einen Dialog treten.

In Kooperation mit dem Osterfestival

Irena Brežna liest am 15. April um 15 Uhr bei Liber Wiederin

Roberta Dapunt am 16. April um 15 Uhr in der Wagnerschen Buchhandlung

    Brežna, Irena

    geboren 1950 in der Tsche­choslowakei, emi­gri­erte 1968 in die Schweiz und lebt heute in Basel. Sie ist Jour­nal­istin, Schrift­stel­lerin, Slaw­istin und Psy­cholo­gin. Ihre Reporta­gen wur­den mehrfach preis­gekrönt, für ihren Roman Die undankbare Fremde (Galiani 2012) erhielt sie 2012 den Schweiz­er Lit­er­atur­preis.

    Ire­na Brež­na

     

     

    Dapunt, Roberta

    geboren 1970 in Badia/Abtei (Ital­ien), wo sie heute lebt. Schreibt in ladinis­ch­er und ital­ienis­ch­er Sprache.