Ilin­ca Flo­ri­an

Ort: Literaturhaus

Moderation: Gabriele Wild

Ilinca Florian: Als wir das Lügen lernten. Roman. Karl Rauch Verlag 2018 
Lesung und Gespräch

Bukarest, Ende der achtziger Jahre. Der unbeschwerte Sommer, den die Familie am Schwarzen Meer verbracht hat, ist vorbei. Mit dem Herbst und der Rückkehr in die Großstadt ziehen auch die Sorgen des sozialistischen Alltags wieder ein. Die junge Erzählerin berichtet von der Welt der Erwachsenen und der Frage, die über allem schwebt: Gehen oder bleiben? Die Heimat verlassen und in eine Fremde reisen, die ein freies und unbeschwertes Leben verspricht? In direkter, unmittelbarer Sprache erzählt Ilinca Florian in ihrem Debutroman von einer Gesellschaft im Umbruch.

Einen Auszug aus dem Roman finden Sie im Inn-Lesebuch.

 

 

 

 

Flo­ri­an, Ilin­ca

1983 in Buka­rest gebo­ren, auf­ge­wach­sen in Tirol, lebt in Ber­lin. Arbei­tet als Wer­be­tex­te­rin, Dreh­buch­au­torin und Regis­seu­rin. Die Tra­gi­ko­mö­die Blind und Häss­lich (gemein­sam mit Regis­seur Tom Lass) erhielt zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen u.a. den Ger­man Inde­pen­dent Award beim Film­fest Mainz.