Ein Abend zum 101. Geburts­tag von Max Ric­c­abo­na

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Ulrike Längle

Lesung: Mario Plaz

Einführung und Moderation: Ulrike Längle

Jeder Brief von Ihnen ist ein Ereignis – diese Worte schrieb David Bronsen, der Joseph-Roth-Biograph, an Max Riccabona, und er hat recht. Aus Riccabonas Korrespondenz, die zum Großteil unveröffentlicht im Brenner-Archiv in Innsbruck liegt, soll an diesem Abend ein Porträt erstehen, das die unterschiedlichen Facetten dieser zeitgeschichtlich wie künstlerisch faszinierenden Persönlichkeit zum Funkeln bringt.

Max Riccabona (19151997), Jus-Studium, Konsularakademie in Wien, Häftling in Dachau, nach dem Krieg Rechtsanwalt in Feldkirch, Schriftsteller, bildender Künstler.

Max Riccabona galt „über die Landesgrenzen hinaus als ungewöhnlicher Schriftsteller und origineller Erzähler. Die literarische Welt schätzte seine Sprachmacht und seine nicht zu versiegen scheinende satirische Energie, doch auch seinem unmittelbaren Umfeld sollte sich Riccabona durch seinen großen Reichtum an Geschichte und Geschichten nachhaltig einprägen.“ (Petra Nachbaur)

 

In Kooperation mit dem Brenner-Forum

Plaz, Mario

gebo­ren in Salz­burg, lang­jäh­ri­ges Ensem­ble­mit­glied am Vor­arl­ber­ger Lan­des­thea­ter.

Läng­le, Ulri­ke

geb. 1953 in Bregenz/Vbg. Stu­di­um der Ger­ma­nis­tik, Roma­nis­tik und Kom­pa­ra­tis­tik in Ibk und in Poi­tiers, Frank­reich. Seit 1984 Lei­te­rin des Franz-Michael-Felder-und Vor­arl­ber­ger Lite­ra­tur­ar­chivs in Bre­genz. Lehr­be­auf­trag­te an der Uni Inns­bruck, Auto­rin, Her­aus­ge­be­rin, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Über­set­ze­rin. Meh­re­re Ver­öf­fent­li­chun­gen beim Fischer-Verlag, Frank­furt a.M., zuletzt: Ver­mu­tun­gen über die Lie­be (1998).