Karin Peschka

Ort: Literaturhaus am Inn

Moderation: Joe Rabl

Karin Peschka beschreibt in ihrem Romandebüt Watschenmann die ambivalente Beziehung dreier Menschen, die auf der Suche nach Normalität und Befreiung sind. Wien, 1954: Die harten Nachkriegsjahre sind vorbei, Wiederaufbau und wirtschaftlicher Aufschwung prägen die Zeit. Doch nicht jeder findet Halt in einer Gesellschaft, die versucht, Krieg und Gewalt in die Vergangenheit abzuschieben. Lydia, Dragan und Heinrich gehören zu den Entwurzelten, die in einem Schuppen hausen und – jeder für sich – ein anderes Bild der Nachkriegsgesellschaft skizzieren. Mit ungeheurer Sprachwucht erzählt dieser Roman von Menschen, die sich Stabilität und Halt geben, die sich schlagen und beleidigen, die an der Hoffnung festhalten. Karin Peschka „fällt aus dem Rahmen der jüngsten deutschen Literatur“. (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten.

schauen & lesen & hören: Lesen Sie dieses Mal im Inn-Lesebuch auf unserer Homepage einen Auszug aus Watschenmann von Karin Peschka.

    Peschka, Karin

    geboren 1967, aufgewach­sen in Efer­d­ing, Oberöster­re­ich, besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Sie veröf­fentlichte in diversen Antholo­gien und Lit­er­aturzeitschriften. Für ihren Debütro­man Watschen­mann (Otto Müller Ver­lag, 2014) erhielt sie zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen: Wartholz Lit­er­atur­preis 2013, FLORIANA Lit­er­atur­preis 2014 und ALPHA-Lit­er­atur­preis 2015. Für Fan­niPold erhielt sie das Elias Canet­ti-Stipendi­um 2015 und 2016. 2020 ist ihr Roman Putzt euch, tanzt, lacht im Otto Müller ver­lag erschienen.

    https://peschka.at/

     

    Rabl, Joe

    geboren in Kuf­stein, Studi­um der Ger­man­is­tik und Kom­para­tis­tik, seit 1996 im Ver­lagswe­sen, freier Lek­tor, seit 2015 Organ­i­sa­tion der Inns­bruck­er Woch­enendge­spräche, gemein­sam mit Bir­git Holzn­er www.wochenendgespraeche.at