Karl Kraus: Die letz­ten Tage der Mensch­heit

Ort: Literaturhaus

Fortsetzung der Lesereihe des Instituts kultureller Kompostierung

Zum 100. Jahrestag des Internationalen Frauentags

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen aus den armen Stadtvierteln und lösten damit die Februar-Revolution aus. Zu Ehren der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau, auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.

Erst 1975, im internationalen Jahr der Frau, richteten die Vereinten Nationen am 8. März eine Feier aus.

Zum Projekt:

Um das Gesamtwerk des Satirikers Karl Kraus annähernd zu würdigen, sehen wir uns veranlasst, das Studium der „Phrasiologie“ zu pflegen und versuchen auf diesem Wege den Ernst des Witzes der Sprache zu analysieren und aufs Genaueste zu beleuchten.

Zur Lesung:

Nach einem ausführlichen „Was bisher geschah“ lesen wir das Ende des 4. Aktes und beginnen mit der 32. Szene, Kragujevac, Militärgericht, „da schreiben wir halt statt achtzehn einundzwanzig – So, jetzt kann man sie ruhig aufhängen.“, streifen über die Ischler Espalade und durch manche Berliner Nachtlokale und mitten durch das Deutsche Hauptquartier mit Kaiser Wilhelm II. und seinem Gefolge und enden mit der 45. Szene bei Graf Dohna-Schlodien umringt von zwölf Vertretern der Presse. „Meine Herrn, ich bin ein Mann der Tat und nicht der vielen Worte. Ich

kreuzte im nordatlantischen Ozean und konnte manchen Dampfer...“