Kathrin Röggla

Ort: Literaturhaus

Moderation: Sieglinde Klettenhammer

Kathrin Röggla zeigt sich in ihrem Werk, zu dem Prosa und Drama ebenso wie Essay, Reportage, Kolumne oder Hörspiel gehören, als scharfsichtige sprachkritische Kommentatorin der globalisierten und medialisierten Welt. Die Auseinandersetzung mit „Fiktionen“ und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Realität sowie Fragen des künstlerischen Umgangs mit dem Wirklichkeitsmaterial bestimmen die Poetologie der Autorin. Was geschieht, wenn Realität nach den Regeln fiktionalen Erzählens dargestellt, die Abgrenzung von Realität und Fiktion unterlaufen wird? „katastrophenlust“ und die verschiedenen medialen Narrationen der „katastrophe“ und deren Grammatik stehen im Fokus von Rögglas jüngsten Arbeiten. Wie wird „katastrophe“ erzählt, wie müsste sie erzählt werden, um das Katastrophische unserer Welt sichtbar werden zu lassen?
Die in Berlin lebende, mehrfach ausgezeichnete österreichische Autorin wird aus ihrem Essayband disaster awarness fair und aus ihrem Theatertext die alarmbereiten lesen.

    Röggla, Kathrin

    geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. schreibt u.a. Prosa, Büh­nen­texte und Hör­spiele; sie wurde mehrfach aus­geze­ich­net (zulet­zt 2022 Else-Lasker Schüler Preis); jüng­ste Pub­lika­tion Ausre­den (Droschl Ver­lag, 2021).

    www.kathrin-roeggla.de/