Ermina dell’Oro

Ort: Literaturhaus am Inn

zweisprachige Lesung aus Ermina dell'Oros Buch: Der Tag des Regenbogens. In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut.


Beispielhaft für die rechtlose, erniedrigte eritreische Frau in der Zeit von Mussolinis "afrikanischem Abenteuer" erzählt Dell'Oro die Geschichte einer Afrikanerin, die in den dreißiger Jahren mit dem Italiener Carlo eine Familie gründet und zwischen zwei unvereinbaren Kulturen zerrieben wird. Noch Sellas Kinder tragen die Folgen des Krieges, des Faschismus und des Aufeinanderprallens zweier Welten.

    dell’Oro, Erminia

    geboren 1938 in Asmara/Eritrea, ein­er ehe­mals ital­ienis­chen Kolonie des heuti­gen Abessinien, lebt und arbeit­et als freie Schrift­stel­lerin in Mai­land. Sie hat mehrere Kinder­büch­er und drei Romane veröf­fentlicht, die alle in mehrere Sprachen über­set­zt wur­den. Mit “Der Tag des Regen­bo­gens” wird die Autorin erst­mals dem deutschsprachi­gen Pub­likum bekan­nt gemacht.