Lesung mit Barbara Frischmuth

Ort: Literaturhaus

Moderation: Christa Gürtler

Als sich Anna, die Protagonistin in Barbara Frischmuths neuestem Roman, während ihres Studiums in Ali, einen Türken, verliebt, bricht sie das Studium ab, heiratet ihn, bekommt zwei Kinder und kehrt in ihre Heimatstadt zurück. Doch eines Tages ist Anna verschwunden. Ali und die Kinder sind plötzlich allein, und jeder versucht, auf seine Weise damit fertig zu werden, die vierzehnjährige Tochter besinnt sich auf ihre türkischen Wurzeln.

    Gürtler, Christa

    geboren 1956, Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin, freie Ver­lagslek­torin und Geschäfts­führerin des Lit­er­atur­fo­rums Lese­lampe in Salzburg. Zahlre­iche Pub­lika­tio­nen zu zeit­genös­sis­chen Autorin­nen in Sym­po­siums­bän­den und Zeitschriften.

     

     

    Frischmuth, Barbara

    geboren 1941 in Altaussee (Steier­mark), studierte Türkisch, Ungarisch und Ori­en­tal­is­tik und ist seit­dem freie Schrift­stel­lerin, lebt in Altaussee. Nach ihrem von der Kri­tik hochgelobten Debüt Die Kloster­schule (1968, Suhrkamp) und dem Roman Das Ver­schwinden des Schat­tens in der Sonne (1973, Suhrkamp) wurde sie vor allem mit der Stern­wieser-Trilo­gie (1976–1979, DTV) bekan­nt, der die Deme­ter-Trilo­gie (1986–1990, Res­i­denz) fol­gte. Zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen und Preise, 1988 Manuskripte-Preis, 1999 Franz-Nabl-Lit­er­atur­preis der Stadt Graz, 2003 Josef Krain­er Preis, 2005 Ehren­preis des Öster­re­ichis­chen Buch­han­dels für Tol­er­anz in Denken und Han­deln. Neben Erzäh­lun­gen und Essays erschienen zulet­zt: Die Entschlüs­selung. Roman (2001), Der Som­mer, in dem Anna ver­schwun­den war. Roman (2004), Marder, Rose, Fink und Laus. Meine Garten-WG (2007), Ver­giss Ägypten. Ein Reis­ero­man (2008, alle Auf­bau Ver­lag).

    www.barbarafrischmuth.at