Lesung und Poetik‐Vorlesung mit Juli­an Schutting

Ort: Literaturhaus

Moderation: Eleonore De Felip

18.4. Mittwoch 19 Uhr: Lesung
19.4. Donnerstag 10.30 – 12 Uhr, 16.30 – 18 Uhr: Poetik-Vorlesung

Julian Schutting, einer der bedeutendsten österreichischen Autoren, wird sich in seiner Poetikvorlesung mit wesentlichen Fragen von Lyrik und Prosa auseinandersetzen. Er wird einleitend der Frage nachgehen, "was ein Gedicht erst zu einem Gedicht macht", sodann "großen Gedichten die Reverenz erweisen, auch Zeile für Zeile." Im Hinblick auf die Prosa wird er anhand von exemplarisch ausgewählten "kommentierten Textproben" die Frage behandeln "Was ist Stil?", sind "die Stilisten unter den Schreibenden ja in der Minderheit."

In Kooperation mit dem Institut für Germanistik und dem Forschungsinstitut Brenner-Archiv.

Schutting, Juli­an

gebo­ren 1937 in Amstet­ten, lebt als frei­er Schrift­stel­ler in Wien. Von sei­nem umfang­rei­chen Werk sei auf die zuletzt erschie­ne­nen Bücher hin­ge­wie­sen: Dem Erin­nern ent­ris­sen. Gedich­te (2001, Otto Mül­ler), Meta­mor­pho­sen auf Wider­ruf. Über Musik (2003, Otto Mül­ler), Nacht­sei­ti­ges (2004, Resi­denz), Zu jeder Tages­zeit. Roman (2005, Jung und Jung), Auf der Wan­der­schaft. Über das Ver­gnü­gen am Gehen (2009, Otto Mül­ler).