Lisa Spalt und Günter Vallaster

Ort: Literaturhaus

Cross over 2: Lesung mit Lisa Spalt und Günter Vallaster
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In die schmale Fuge zwischen Zeichen und Bezeichnetem, zwischen Gemeintem und Mitgemeintem zwängt Lisa Spalt ihren Fuß, auf dass sich die Türe nicht schließen und verschwinden kann.

wiesohelles ...was soll es: unter anderem versuche, das figurengedicht sprachreflexiv und ikonenironisch auszuleeren und auszuloten, so weit die zeichen reichen. sätze in das bild zu setzen, das sich ergibt. die letternröhre einzuschalten als televisionäres mandala. durch die zeichenfinger zu schauen, den kontext im auge, das weiße vom papier sowie den gilb, und den text, die kontraste, die sedimente, die arche des archivs. (Günter Vallaster)

    Spalt, Lisa

    geboren 1970 in Hohen­ems; Studi­um der Deutschen Philolo­gie. Lebt in Linz. Arbeit­en zum Han­deln in Sprache und Bildern. Viele Gemein­schaft­spro­jek­te, u. a. als Per­son­ifika­tion des Insti­tuts für poet­is­che All­t­agsverbesserung. In ihrer Arbeit mit Sprache und “Sprach­ma­te­r­i­al” inten­sive Zusam­me­nar­beit mit Kom­pon­is­ten und bilden­den Kün­stlern. Hör­spiel­bear­beitun­gen von The­ater­stück­en Kon­rad Bay­ers. Buchveröf­fentlichun­gen zulet­zt: Das Insti­tut (Czernin 2019).

    www.lisaspalt.info/

     

    Vallaster, Günter

    geboren 1968 in Schruns (Vorarl­berg), Studi­um der Ger­man­is­tik und Geschichte in Inns­bruck, Ver­lagsprak­tikum, 1997 bis 2003 Mitar­beit im Forschung­spro­jekt Wörter­buch der nationalen und regionalen Vari­anten der deutschen Stan­dard­sprache (Innsbruck–Basel–Duisburg), seit 2001 Arbeit an ein­er Dis­ser­ta­tion über Zeichen­mo­tivik in der neueren visuellen und konzeptuellen Poe­sie, Pub­lika­tio­nen in Zeitschriften (u.a. Frei­bord, Diag­o­nal) und Antholo­gien, Einzelti­tel: wieso­helles (Das fröh­liche Wohnz­im­mer-Edi­tion 2001). Mit­glied der IG AutorIn­nen und der Graz­er AutorIn­nen­ver­samm­lung.

    www.guenter-vallaster.net/