Liz­zie Doron

Ort: Literaturhaus

Moderation: Helga Ramsey-Kurz, Andreas Oberprantacher

Lesung und Gespräch in englischer und deutscher Sprache
Lesung auf Deutsch: Erika Wimmer Mazohl

„Die Tragödie des Anderen zu verstehen, ist die Voraussetzung, um einander keine weiteren Tragödien zuzufügen.“ Lizzie Doron hat ein Jahr lang fünf Männern: verurteilten ehemaligen Terroristen aus den besetzten Gebieten und zwei israelischen Ex-Soldaten, die den Dienst an der Waffe verweigerten, zugehört. Entstanden ist aus diesen Gesprächen das Buch Sweet Occupation, aus dem Hebräischen übersetzt von Mirjam Pressler (dtv 2017), ein ergreifendes Dokument über die Autorin selbst und über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Alternative entgegensetzen wollen.

Lizzie Doron wurde 1953 in Tel Aviv geboren und lebt heute zwischen ihrer Geburtsstadt und Berlin. Zahlreiche ihrer Bücher sind preisgekrönt, mit Who the fuck is Kafka? gelang ihr 2015 der internationale Durchbruch.

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