Lydia Mischkulnig und Sabine Scholl

Ort: Literaturhaus

www.tinternational.net

„Tinternational Textunternehmen Sabine Scholl & Lydia Mischkulnig“ – so ist auf der Startseite zum Projekt der beiden Autorinnen zu lesen. Und: „Wir, die Autorinnen, komponieren im Wechselgesang. Wir, Orpheus und Eurydike in einem zu zweit, springen über unsere Schatten. Wir eröffnen Ideen, indem wir Geschichten STÜCKELN - nicht ZERstückeln. Geschrieben werden darf alles, was in den Sinn kommt - beglaubigte und unglaubliche Sätze. Sprache ist das Werkzeug, um einander zu hören, zu verstehen, sich in eine Geschichte zu schwingen. Wer will, kann mitschwingen. Der Gewinn für den Leser liegt in der Möglichkeit, diese Entgrenzung mit zu leben. Die Unwahrheit ist den Menschen zuzutrauen. Die Welt ist, was der Unfall ist. Solipsismus ist eine Kraft, Solipsismus zu überwinden.“

Am Abend werden Scholl und Mischkulnig aus den Werken lesen, die aus dem gemeinsamen Schreibprojekt hervorgegangen sind. Bereits 3 Bände ihres 5-bändigen Monumentalwerks Böhmische Bibel. Unheilige Schrift für Puppen sind im Wieser Verlag erschienen.

Ein literarisches Sinnenfest, fiktiv, irreal und trotzdem geografisch vorhanden. Lassen Sie es sich nicht entgehen!

 

    Scholl, Sabine

    geboren in Grieskirchen (A), hat in Wien studiert und lebte in Aveiro, Chica­go, New York, Nagoya, Leipzig und Berlin, wo sie an Uni­ver­sitäten lehrte. Seit 2019 lebt und arbeit­et sie wieder in Wien. 2021 erschien ihr Essay Lebendi­ges Erin­nern — Wie Geschichte in Lit­er­atur ver­wan­delt wird (Son­derzahl). In Koop­er­a­tion mit dem Dok­toratskol­leg Aus­tri­an Studies.

    www.sabinescholl.com/