Öffent­li­che Poetik-Vorlesung mit Franz Josef Czer­nin und Raoul Schrott

Ort: Literaturhaus

Poetik des Denkens - Übersetzen und das Denken der Poesie

Über neurologische Grundlagen der Dichtung

Über poetische Grundlagen der Neurologie

Warum verstehen wir Metaphern?

Zur poetischen Metapher

Warum sind Wörter eines Gedichtes nicht ersetzbar?

Was unterscheidet Prosa von Poesie?

Wie hat sich das Gedicht durch die Schrift verändert?

Schrott interpretiert ein Gedicht Czernins.

Czernin interpretiert ein Gedicht Schrotts.

Franz Josef Czernin, geboren 1952, Studium in den USA, seit 1978 Publikationen von Lyrik, Prosa, Theaterstücken, Essays und Aphorismen. Zahlreiche Übersetzungen. Zuletzt: natur-gedichte (1996), Apfelessen mit Swedenborg. Essays zur Literatur (2000), Voraussetzungen. Vier Dialoge (2002), elemente.sonette (2002), das labyrinth erst erfindet den roten faden. einführung in die organik (2005). Lebt zumeist in Rettenegg/Steiermark.Raoul Schrott, geboren 1964, Studium der Literatur und Sprachwissenschaft in Innsbruck, Norwich, Paris und Berlin. Lebt in Irland. Veröffentlichungen u.a.: Finis Terrae (1995), Hotels (1995), Tropen. Über das Erhabene (1998), Die Wüste Lop Nor (2000), Tristan da Cunha oder Die Hälfte der Erde (2003), Handbuch der Wolkenputzerei (2005). Zahlreiche Essays zur Dichtung und Übersetzungen vom Gilgamesch-Epos bis Derek Walcott. Schrott wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Special!

Dienstag, 9. Mai, 20-22 Uhr

Was kann Literatur? Sebastian Kiefer liest aus seinem gleichnamigen Essay (Droschl) und diskutiert mit Franz Josef Czernin und Raoul Schrott

Sebastian Kiefer, geboren 1961, lebt als Musikwissenschaftler, Dozent und literarischer Essayist in Berlin.